Schade, dass ihr weg seid! Die kollektive Biografie.

Lesezeit: 6 Minuten

Wir Ossis haben ja so eine ganz bestimmte kollektive Biografie.
Noch nie davon gehört?
Wenn du aus den neuen Bundesländern kommst, dann weisst du ganz sicher, wovon ich rede.
Zugegeben, ich habe den Begriff erfunden – die Definition ist also nicht wirklich fest.
Doch kollektive Biografie klingt irgendwie gut und es trifft ja auch den Kern.
Zumindest ansatzweise.

 

Abendessen im Zollhaus Machern. Tochter-Mama-Zeit.

Lesezeit: 2 Minuten

Es sind Sommerferien bei uns in Sachsen und Zeit zum Durchatmen für die Kinder.
So kommt es, dass unsere Mama-Tochter-Zeit diese Woche im Großen und Ganzen daraus besteht, die Seele baumeln zu lassen, baden zu gehen, im Garten zu relaxen, Gesellschaftsspiele zu spielen, Pokemons (Pocket Monsters) zu jagen oder einfach nur ein leckeres Eis essen zu gehen.
Wir sind ziemliche Eis-Fans, wie ihr sicher anhand meines Insta-Feeds schon mitbekommen habt.

 

Ich bin hochsensibel. Nicht überreizt.

Lesezeit: 6 Minuten

Wisst ihr etwas anzufangen mit dem Begriff “Hochsensibilität”?
Immerhin lest ihr gerade in dieser Kategorie auf meinem Blog und müsst ja irgendwie hier gelandet sein.
Ich muss gestehen, dass ich dieses Thema schon sehr lange in meinem Herzen trage, weil ich genau das bin: extrem sensibel.
Von Kindesbeinen an begleiten mich bestimmte Eigenschaften, die zu mir gehören und meine ganze Person ausmachen.
Irgendwann sagte ein Arzt “Das Mädchen ist wirklich hoch empfindsam, sehr bemerkenswert” und das brannte sich in meinen Kopf ein.
Sehr empfindsam zu sein, trifft es wahrscheinlich auch eher als von “hochsensibel” zu reden, ich komme später noch einmal darauf zurück.

 

Meine allerliebsten #Germanblogger im Juli 2018

Lesezeit: 4 Minuten

Ich lese mich tagtäglich durch verschiedenste Artikel im Internet.
Mein Job als Content Writerin beeinhaltet Recherche, die schon mehrere Tage dauern kann.
Doch abgesehen vom Berufsalltag habe ich auch so einige Favoriten unter uns deutschen Bloggern und die möchte ich euch gerne vorstellen.
Es sind die verschiedensten Persönlichkeiten dabei, die zu verschiedensten Themen schreiben.
Doch jeder Einzelne hat es mir auf seine Weise angetan.
Fast alle Blogger sind keine Influencer, sondern schreiben über sich, ihren Alltag, ihre Sichtweisen und zählen für mich somit in die Kategorie Authentic Blogger.
Ich habe diesen Begriff ins Leben gerufen, um der aussterbenden Gattung von Bloggern, die über private Dinge schreiben, eine Plattform zu bieten, eine Bühne, eine Lobby.
Es ist meiner Ansicht nach sehr wichtig, dass alle diese Blogger der Netzwelt erhalten bleiben, weil sie tiefe Einblicke in Sorgen und Nöte, in Liebe und Lust, Freizeitgestaltung, kulinarische Vorlieben und andere gesellschaftlich relevante Themen geben. Ganz ungeschminkt, ehrlich und unperfekt.

 

Der Tag der Lebensmittelmotten. Haut aus meiner Küche ab!

Lesezeit: 2 Minuten

Ich öffne wie immer unseren Küchenschrank, um ein paar Spaghetti herauszunehmen und es schwirrt mir eine Schar Tiere entgegen. Manche Momente brauche ich wirklich nicht in meinem Leben.
Da es solche Tierchen in meinem Leben und meiner Küche noch nie vorher gab, musste ich vorhin erst einmal die Suchmaschinen befragen, bis sie einen Namen hatten.

 

Deutschland ist raus. Und sonst so?

Lesezeit: 2 Minuten

Ich verstehe nichts von Fußball und bin auch kein besonderer Fan von dem Sport.
Die Weltmeisterschaft schaue ich aber ganz gerne.
Töchterchen kam schon mit Deutschlandfarben im Gesicht vom Hort nach Hause und verschönerte dann hier in kunstvoller Pinselarbeit ihre Stirn mit auffälligem Schwarz-Rot-Gold. Hilfe!
Ich bin nicht so die große Patriotin, doch wollte ich ihr die Freude auf das Spiel nicht nehmen.
Wobei selbst mir als absolutem Laien klar war, dass es ungefähr so ist wie beim Lotto-Spielen: Mit etwas Glück schafft es die Mannschaft vielleicht, nicht auszuscheiden.
Ich hatte bereits die ersten beiden Spiele verfolgt und empfand selbst das Tor gegen Schweden (2:1) als absoluten Zufall – das muss ich schon sagen.
Die deutsche Mannschaft wirkte in den Spielen kraftlos und unmotiviert und die Niederlage gegen Südkorea heute bestätigte meine Empfindungen und Vorahnungen.
Da wir im Garten das Spiel angesehen haben, gab es danach trotz Niederlage ein paar leckere Würstchen vom Grill und unser Kind hüpfte vergnügt zwischen den Blaubeer-Sträuchern umher. Sie hatte sich zwar von der Euphorie des Hortners am Nachmittag anstecken lassen, doch in Wirklichkeit ungefähr soviel Interesse an Fußball wie ihre Eltern.

 

Die Anhang-URLs auf deiner Webseite. Yoast SEO will irgendwas von mir, nur was?

Lesezeit: 3 Minuten

Seid wann blogge ich?
Lange, sehr lange. Mindestens seit 2005.
Und trotzdem sehe ich mich auch in jahrelanger Zusammenarbeit mit CMS-Systemen wie wordpress(.org) manchmal nicht imstande, die technischen Details so bis ins kleinste Fitzelchen zu verstehen!
Ich bin von Beruf Mediengestalterin für Bild und Ton – entstamme also dem TV-Bereich – und habe mich teils fachkundig, teils semiprofessionell und autodidaktisch über die Jahre auch mit der Mediengestaltung im Internet befasst. Dazu gehört natürlich auch ein bisschen Homepagegestaltung und so begann ich 2006, mit Adobe Go Live jede Menge HTML-Codes in tolle Webseiten umzuwandeln via WYSIWYG.
Auch der alte Dreamweaver ist mir nicht fremd. Wer bis jetzt verstanden hat, wovon ich schreibe, ist wahrscheinlich ebenso lange im Netz unterwegs wie ich 😉
Irgendwann kam WordPress und ich war fasziniert. Doch spätestens bei diesem tollen Blog-System sollte man Begriffe wie php, html, javascript und css-query irgendwie schonmal gehört haben, ebenso Domain, Site und Side, Datenbank und URL.
Jedenfalls ging es in den letzten Tag um die Anhang-URL´s auf meiner Webseite. Genaugenommen um eine Meldung des Plugins Yoast SEO, diese in Ordnung zu bringen.

 

Doch manchmal fehlt mir der Mut. Weiterleben mit Erwerbsminderungsrente.

Lesezeit: 7 Minuten

Ich bin in den letzten Tagen in einen Gefühlsstrudel geraten.
Es gibt Momente im Leben, wo du ganz arg an dir zweifelst, ob du den richtigen Weg gehst.
Gibt es überhaupt richtige und falsche Wege im Leben?
Ich bin ein ganz glücklicher Mensch. Doch selbstverständlich bin auch ich nicht immer stark.
Wer mich gut kennt, der weiss, welcher Kampf in mir tobt und auch welche Krankheit am Darm nagt.
Wieder und wieder, öfter und stärker, mehr und mehr.
Mit jedem Kummer, den ich habe, jedem Stress und Ärger, den ich doppelt und dreifach fühle, weil hochsensibel, bricht der Morbus Crohn immer wieder aus, entflammt und bringt Schmerzen und Unruhe in den Bauch.
Natürlich ist es wahnsinnig schwer, darüber öffentlich zu schreiben.
Jeder hält mich für stark, zäh und widerstandsfähig. Manche Neider schauen auf meinen beruflichen Erfolg oder auf meine Art und Weise, wie ich mit anderen umgehe und auftrete.

 

Unser Besuch in Karls Erdbeerdorf in Elstal bei Berlin

Lesezeit: 4 Minuten

Der achte Geburtstag unserer Tochter brachte uns auf die Idee, mit ihr in Karls Erlebnisdorf zu fahren.
Ihr wisst schon, die verrückte Erdbeerwelt gekoppelt mit viel Freizeitvergnügen für Kinder und ihre Freunde und Familien. Kennt ihr noch nicht?
Wir haben das erste Mal davon Wind bekommen, als wir an der Ostsee Urlaub gemacht haben – genauer gesagt auf Usedom.
Dort gibt es in Koserow ebenfalls ein Erdbeerdorf und das gefiel uns so gut, dass wir am liebsten gar nicht mehr darauf verzichten wollen.
Doch leider gibt es bei uns in Sachsen keinen solchen Hof, was wir ziemlich schade finden.
Gerade im Leipziger Land wäre doch noch jede Menge Kapazität für so einen tollen Freizeitpark!
Die Gegend um Machern hat ohnehin einen Bezug zur Erdbeere – hier wurde die “Ruhm von Machern” um 1902 gezüchtet, die Erdbeere der Erdbeeren 😉

 

Die Sache mit dem Murmeltier oder : Raus aus dem Hamsterrad.

Lesezeit: 4 Minuten

Es gab da mal so einen Film, den manche vielleicht noch kennen.
Und täglich grüßt das Murmeltier.
Gefangen in einer Endlosschleife erlebt ein Mann seinen Tag wieder und wieder, bis er sein Verhalten von egoistisch und arrogant in verständnisvoll und mitfühlend umändert.
Das wäre bei so manchem Zeitgenossen in unserem Umfeld auch ganz angebracht.
Seitdem steht diese Murmeltier-Aussage jedenfalls vereinfacht für einen gefühlt immer wiederkehrenden Tag.
Ein Hamsterrad sozusagen, ein langweiliges routiniertes Leben, dass jeden Tag so gleich erscheinen lässt, dass du in deiner Erinnerung später nicht mehr auseinanderhalten kannst, was wann passierte.
Es gab eine Zeit in meinem Leben, da ging es mir auch so.
Mir fehlten Anregungen zum Glücklichsein, ich hatte keine interessanten Begegnungen auf dem Weg zur Arbeit oder sogar im Arbeitsteam. Mir fehlte mein gewohntes soziales Umfeld, welches ich für eine Beziehung weit hinter mir gelassen hatte. Ich konnte mich nicht einleben an dem Ort, den ich doch bewusst und freiwillig für mein weiteres Leben gewählt hatte.