Mal sehen, wohin die Reise geht

Lesezeit: 3 Minuten Momentan ist ja alles sehr ungewiss in dieser Pandemie-Situation.Geschäfte haben geschlossen, Firmen Kurzarbeit angemeldet und jeder, der noch arbeiten gehen kann, ist wahrscheinlich hin- und hergerissen zwischen der Euphorie, das volle Geld verdienen zu können und der Angst, sich mit dem Coronavirus zu infizieren und es in seine Familie oder zu Freunden zu tragen oder irgendwen anzustecken, den man nicht kennt. Mein Mann ist auch momentan auf Kurzarbeit, noch bis nach Ostern und unser Kind die dritte Woche seit Schulschließung Zuhause.Ich arbeite im Home-Office, so wie seit 2013 jeden Tag, als ich mein Kleinunternehmen gegründet habe, um mir zu meiner Rente aufgrund des Morbus Crohns etwas hinzuzuverdienen.Ich bin Mediengestalterin für… Weiterlesen »Mal sehen, wohin die Reise geht

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The invisible enemy Corona

Lesezeit: 2 Minuten Seit voriger Woche Freitag steht alles Kopf. Da gab der Ministerpräsident von Sachsen, Michael Kretschmer bekannt, dass ab Montag alle Schulkinder Zuhause bleiben sollen, es sei denn, sie benötigen Notbetreuung. Ab diesem Moment machte es bei vielen laut ‚Klick‘ im Kopf, wie schlimm die Situation um das Coronavirus sein muss. Aber längst nicht bei jedem. Bis heute (eine Woche später) ist in einigen Köpfen noch nicht angekommen, dass wir mitten in einer großen Pandemie stecken, die weltweit ausgebrochen ist und in Deutschland schon vor etlichen Wochen Realität geworden ist. Nur eben nicht in Sachsen, sondern zuerst einmal in Nordrhein-Westfalen, Baden-Würtemberg und Bayern. Andere westlichen Bundesländer folgten. Doch hier im Osten… Weiterlesen »The invisible enemy Corona

Niemals sich selbst verlieren

Lesezeit: 2 Minuten Ich habe mich in letzter Zeit oft gefragt, wie manche Menschen ihr Leben ‚überstehen‘. Dadurch, dass ich sehr empfindsam – und manchmal auch empfindlich – bin, habe ich feine Antennen für meine Bedürfnisse und natürlich auch für die anderer Menschen. Das hat mich mein Leben lang begleitet und als ich jünger war, auch so manches Mal in unglückliche Situationen gebracht. Denn wenn du fühlst, wie es deinem Gegenüber geht, neigst du vor allem zum Helfen. Und manchmal auch zum rigorosen ‚Aus dem Weg gehen‘. Je nachdem, was da so auf dich als Empathin überschwappt. Wissenschaftliche Belege gibts übrigens zu dieser Gabe nicht. Offiziell gibt es so ein Phänomen also nicht,… Weiterlesen »Niemals sich selbst verlieren

Was für eine Gesellschaft wollen wir? Mein Haus, mein Auto, mein Boot, mein Pferd

Lesezeit: 2 Minuten Ich kann mich noch gut an meine Jugend in der Nachwendezeit erinnern. Mit rund 18 Jahren schon (oder noch?!) auf sozialkritischem Beobachtungsposten, was die neue Gesellschaft anbetrifft und skeptisch gegenüber den gefühlten Neureichen, gab es unter uns ehemaligen Kindern der Arbeiterklasse so einen Witz. Wir ahmten eine Geste nach, mit der wir andeuteten, mehrere Fotos auf den Tisch zu legen, die offensichtlich wichtige Motive trugen. „Mein Haus, mein Auto, mein Boot, mein Pferd“ Es brachte uns damals zum Lachen und wir dachten in unserem jugendlichen Leichtsinn nicht mit einem Wimpernzucken daran, jemals so statusbehaftet zu leben. Heute sind natürlich viele jener Zeitgenossen beruflich sehr erfolgreich. Nicht wenige besitzen einen tollen… Weiterlesen »Was für eine Gesellschaft wollen wir? Mein Haus, mein Auto, mein Boot, mein Pferd

Eigentlich sollte Schluss sein mit dem Schreiben

Lesezeit: 4 Minuten Es ist meinen Lesern gegenüber wahrscheinlich etwas unfair: Ich habe seit geraumer Zeit überlegt, Mrs. Eastie zu begraben. Wer aufmerksam beobachtet, hat sicherlich bemerkt, dass ich in den Formulierungen um einiges zögerlicher wurde und zudem die Beiträge oft ganz ausblieben. Dafür gab es verschiedene Gründe. Zum einen erhielt ich zu Beginn des Jahres eine enttäuschende Reaktion aus meinem privaten Umfeld, die mich um Welten zurück warf. Während ich im Netz mit meiner Bloggerei richtig erfolgreich war, wollte das da anscheinend nicht wirklich funktionieren. Dinge, die ich über meine Erkrankung Morbus Crohn und den katastrophalen Knick in meiner Biografie schrieb, schien jemand nicht zu mögen. Meine oft wiederkehrenden öffentlichen Danksagungen an… Weiterlesen »Eigentlich sollte Schluss sein mit dem Schreiben

Ein bisschen Gemütlichkeit

Lesezeit: 2 Minuten ‚Erzähle deine Geschichte hier‘ steht jedes Mal im WordPress, wenn ich einen neuen Eintrag schreibe. Und jedes Mal denke ich mir, interessiert das jemanden, wenn ich über meinen Alltag blogge? Und mache ich mich damit nicht jeden Tag angreifbarer? Wir Blogger sind schon einem gewissen Risiko ausgesetzt, eine wirklich öffentliche Person zu sein oder zu werden und nicht immer kommen nur tolle Feedbacks. Also bei mir schon bisher, muss ich sagen, darüber bin ich auch froh. Ich möchte andere Menschen nicht bloßstellen oder verurteilen, wahrscheinlich gelingt mir das mit meinem Schreibstil. Nun aber zum eigentlichen Thema: Wie sah euer zweites Adventswochenende aus? Hattet ihr ein bisschen Gemütlichkeit? Viele Blogs, auch… Weiterlesen »Ein bisschen Gemütlichkeit

Er hat mir gestern eine geklatscht

Lesezeit: 2 Minuten Es scheint schon Normalität im Alltag geworden zu sein, seine Mitmenschen mit Worten oder/und körperlich zu attackieren.Ganz besonders große Sorgen macht mir das im Kindergarten- und Schulalltag.Während ich vor zwei Wochen mit in einer Neuntklässlerin sprach, die über Jahre- seit der zweiten Klasse- geärgert wurde und sich nun in einer Tagesklinik befindet, ist mir schlagartig bewusst geworden:Wir dürfen Gewalt jeglicher Art unter ‚den Kleinen‘ nicht verharmlosen und verniedlichen.Ich vermisse die Prävention zu Mobbing- und Gewaltbereitschaft an den Grundschulen, es reicht nicht, Kinder zu ermahnen, auf die ‚Strafbank‘ setzen zu lassen oder sie vor die Tür zu stellen.Das löst absolut keine Probleme und erinnert mich an DDR-Erziehungsmaßnahmen, erscheint mir einfach nicht… Weiterlesen »Er hat mir gestern eine geklatscht

Sozialer, kooperativer, menschlicher.

Lesezeit: 3 Minuten Ich bin nicht Expertin in den Bereichen Volks- oder Betriebswirtschaft.Meine Stärke liegt darin, gesellschaftliche Entwicklungen zu beobachten und empathisch zu erfassen.Das ist mein Talent, meine große Leidenschaft; dafür habe ich sogar vor über zehn Jahren begonnen, zu bloggen.Doch in den letzten Monaten hänge ich echt durch.Es stimmt mich wahnsinnig traurig, dass in diesem reichen Land so viel Kinderarmut herrscht.Ich verstehe auch nicht, wie man Menschen so stark sanktionieren muss, die nicht ins Arbeitsleben zurückfinden.Immerhin gibt es ja nicht für jeden Arbeit, auch wenn das gern kommuniziert wird.Andererseits haben wir einen akuten Fachkräftemangel – ich möchte sagen, in bestimmten Regionen und in bestimmten Branchen.So suchen jetzt schon etliche Handwerksbetriebe und Bauunternehmen… Weiterlesen »Sozialer, kooperativer, menschlicher.