Wenn Männer breitbeinig da sitzen. Manspreading on Tour.

Seit 2017 gibt es in einigen großen Städten auf der Welt, wie New York, Seatlle oder Madrid, ein paar lustige Schilder. Auf denen steht die Aufforderung an Männer, sich nicht breitbeinig in die U-Bahn zu setzen und anderen Platz zu machen.
Lustig deshalb, weil ich es irgendwie nicht so ganz ernst nehmen kann.
Für diese Meinung habe ich auch einige Kritik auf Twitter geerntet. Dort gibt es direkt einen Hashtag #manspreading und die Diskussionen dazu sind schier unerschöpflich.
Ich habe zu dem Thema geschrieben, dass doch Männer und Frauen bestimmt in der Lage sind, zu solchen unhöflichen Breitsitzern zu gehen und zu sagen, sie sollen Platz machen.
Das stieß tatsächlich so manchem sauer auf. So hieß es, dass kein schüchterner Mensch auf der Welt dann zu seinem Recht käme und schon gar nicht Frauen, die es einfach nicht gelernt haben, “so selbstbewusst (wie ich) zu sein”. Ebenso würden Menschen mit Handicaps wie zum Beispiel selektivem Mutismus (meine Tochter in ein paar Jahren war damit gemeint) grundsätzlich respektlos von derartigen ungehobelten breitbeinigen Männern behandelt werden und könnten sich nicht wehren.
Schließlich ist es eine Höflichkeitsform, anderen Menschen Platz zu machen – ohne dass erst etwas gesagt werden muss.

 

Abschaffung der Anrechnung von Kindergeld auf ALG2! Bitte unterschreibt die Petition!

Ich habe vor gut vier Wochen diese Petition durch Jane und Nina – zwei gute Bekannte von mir – in die Finger bekommen und als sehr wichtig empfunden.
Es geht darum, dass das staatliche Kindergeld in Familien, in denen ein oder beide Elternteile Hartz IV beziehen, als Einkommen angerechnet wird und somit vollständig als finanzielle Stütze für das Kind / die Kinder wegfällt.
Nun mag der eine oder andere sofort wieder eine Diskussion anfangen, dass dies vielleicht gerecht sei, da die Eltern “einfach arbeiten gehen sollen”.
Da dies aber gar nicht so einfach ist und oft auch nichts mit Faulheit oder Dummheit zu tun hat, sondern tiefgreifende andere Ursachen, möchte ich das Thema heute hier nicht zur Diskussion stellen.
In nächster Zeit schreibe ich ohnehin noch sehr viel zu den Hartz IV-Sanktionen, wo dann rege über Sinn und Unfug der Regelungen diskutiert werden kann.
Heute geht es mir jedoch um die Petition, die allein dem Wohl der Kinder dienen soll, die leider nicht viel von ihrer Kindheit haben, weil sie die Chance nicht bekommen. Hier sind wir Gutverdiener gefragt.
Aus diesem Grund bitte ich euch um eure Unterschrift, das Kindergeld für die Kinder sparen und ausgeben zu können, ohne Angst haben zu müssen, dass es gegen die Miete aufgerechnet wird.
Da sich Nina bald mit der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Franziska Giffey trifft, möchte sie ihr gern diese Petition persönlich überreichen!

 

Schade, dass ihr weg seid! Die kollektive Biografie.

Wir Ossis haben ja so eine ganz bestimmte kollektive Biografie.
Noch nie davon gehört?
Wenn du aus den neuen Bundesländern kommst, dann weisst du ganz sicher, wovon ich rede.
Zugegeben, ich habe den Begriff erfunden – die Definition ist also nicht wirklich fest.
Doch kollektive Biografie klingt irgendwie gut und es trifft ja auch den Kern.
Zumindest ansatzweise.

 

Abendessen im Zollhaus Machern. Tochter-Mama-Zeit.

Es sind Sommerferien bei uns in Sachsen und Zeit zum Durchatmen für die Kinder.
So kommt es, dass unsere Mama-Tochter-Zeit diese Woche im Großen und Ganzen daraus besteht, die Seele baumeln zu lassen, baden zu gehen, im Garten zu relaxen, Gesellschaftsspiele zu spielen, Pokemons (Pocket Monsters) zu jagen oder einfach nur ein leckeres Eis essen zu gehen.
Wir sind ziemliche Eis-Fans, wie ihr sicher anhand meines Insta-Feeds schon mitbekommen habt.

 

Ich bin hochsensibel. Nicht überreizt.

Wisst ihr etwas anzufangen mit dem Begriff “Hochsensibilität”?
Immerhin lest ihr gerade in dieser Kategorie auf meinem Blog und müsst ja irgendwie hier gelandet sein.
Ich muss gestehen, dass ich dieses Thema schon sehr lange in meinem Herzen trage, weil ich genau das bin: extrem sensibel.
Von Kindesbeinen an begleiten mich bestimmte Eigenschaften, die zu mir gehören und meine ganze Person ausmachen.
Irgendwann sagte ein Arzt “Das Mädchen ist wirklich hoch empfindsam, sehr bemerkenswert” und das brannte sich in meinen Kopf ein.
Sehr empfindsam zu sein, trifft es wahrscheinlich auch eher als von “hochsensibel” zu reden, ich komme später noch einmal darauf zurück.

 

Meine allerliebsten #Germanblogger im Juli 2018

Ich lese mich tagtäglich durch verschiedenste Artikel im Internet.
Mein Job als Content Writerin beeinhaltet Recherche, die schon mehrere Tage dauern kann.
Doch abgesehen vom Berufsalltag habe ich auch so einige Favoriten unter uns deutschen Bloggern und die möchte ich euch gerne vorstellen.
Es sind die verschiedensten Persönlichkeiten dabei, die zu verschiedensten Themen schreiben.
Doch jeder Einzelne hat es mir auf seine Weise angetan.
Fast alle Blogger sind keine Influencer, sondern schreiben über sich, ihren Alltag, ihre Sichtweisen und zählen für mich somit in die Kategorie Authentic Blogger.
Ich habe diesen Begriff ins Leben gerufen, um der aussterbenden Gattung von Bloggern, die über private Dinge schreiben, eine Plattform zu bieten, eine Bühne, eine Lobby.
Es ist meiner Ansicht nach sehr wichtig, dass alle diese Blogger der Netzwelt erhalten bleiben, weil sie tiefe Einblicke in Sorgen und Nöte, in Liebe und Lust, Freizeitgestaltung, kulinarische Vorlieben und andere gesellschaftlich relevante Themen geben. Ganz ungeschminkt, ehrlich und unperfekt.

 

Der Tag der Lebensmittelmotten. Haut aus meiner Küche ab!

Ich öffne wie immer unseren Küchenschrank, um ein paar Spaghetti herauszunehmen und es schwirrt mir eine Schar Tiere entgegen. Manche Momente brauche ich wirklich nicht in meinem Leben.
Da es solche Tierchen in meinem Leben und meiner Küche noch nie vorher gab, musste ich vorhin erst einmal die Suchmaschinen befragen, bis sie einen Namen hatten.