Die Anhang-URLs auf deiner Webseite. Yost SEO will irgendwas von mir, nur was?

Lesezeit: 3 Minuten

Seid wann blogge ich?
Lange, sehr lange. Mindestens seit 2005.
Und trotzdem sehe ich mich auch in jahrelanger Zusammenarbeit mit CMS-Systemen wie wordpress(.org) manchmal nicht imstande, die technischen Details so bis ins kleinste Fitzelchen zu verstehen!
Ich bin von Beruf Mediengestalterin für Bild und Ton – entstamme also dem TV-Bereich – und habe mich teils fachkundig, teils semiprofessionell und autodidaktisch über die Jahre auch mit der Mediengestaltung im Internet befasst. Dazu gehört natürlich auch ein bisschen Homepagegestaltung und so begann ich 2006, mit Adobe Go Live jede Menge HTML-Codes in tolle Webseiten umzuwandeln via WYSIWYG.
Auch der alte Dreamweaver ist mir nicht fremd. Wer bis jetzt verstanden hat, wovon ich schreibe, ist wahrscheinlich ebenso lange im Netz unterwegs wie ich 😉
Irgendwann kam WordPress und ich war fasziniert. Doch spätestens bei diesem tollen Blog-System sollte man Begriffe wie php, html, javascript und css-query irgendwie schonmal gehört haben, ebenso Domain, Site und Side, Datenbank und URL.
Jedenfalls ging es in den letzten Tag um die Anhang-URL´s auf meiner Webseite. Genaugenommen um eine Meldung des Plugins Yoast SEO, diese in Ordnung zu bringen.

 

Doch manchmal fehlt mir der Mut. Weiterleben mit Erwerbsminderungsrente.

Lesezeit: 7 Minuten

Ich bin in den letzten Tagen in einen Gefühlsstrudel geraten.
Es gibt Momente im Leben, wo du ganz arg an dir zweifelst, ob du den richtigen Weg gehst.
Gibt es überhaupt richtige und falsche Wege im Leben?
Ich bin ein ganz glücklicher Mensch. Doch selbstverständlich bin auch ich nicht immer stark.
Wer mich gut kennt, der weiss, welcher Kampf in mir tobt und auch welche Krankheit am Darm nagt.
Wieder und wieder, öfter und stärker, mehr und mehr.
Mit jedem Kummer, den ich habe, jedem Stress und Ärger, den ich doppelt und dreifach fühle, weil hochsensibel, bricht der Morbus Crohn immer wieder aus, entflammt und bringt Schmerzen und Unruhe in den Bauch.
Natürlich ist es wahnsinnig schwer, darüber öffentlich zu schreiben.
Jeder hält mich für stark, zäh und widerstandsfähig. Manche Neider schauen auf meinen beruflichen Erfolg oder auf meine Art und Weise, wie ich mit anderen umgehe und auftrete.

 

Die Sache mit dem Murmeltier oder : Raus aus dem Hamsterrad.

Lesezeit: 4 Minuten

Es gab da mal so einen Film, den manche vielleicht noch kennen.
Und täglich grüßt das Murmeltier.
Gefangen in einer Endlosschleife erlebt ein Mann seinen Tag wieder und wieder, bis er sein Verhalten von egoistisch und arrogant in verständnisvoll und mitfühlend umändert.
Das wäre bei so manchem Zeitgenossen in unserem Umfeld auch ganz angebracht.
Seitdem steht diese Murmeltier-Aussage jedenfalls vereinfacht für einen gefühlt immer wiederkehrenden Tag.
Ein Hamsterrad sozusagen, ein langweiliges routiniertes Leben, dass jeden Tag so gleich erscheinen lässt, dass du in deiner Erinnerung später nicht mehr auseinanderhalten kannst, was wann passierte.
Es gab eine Zeit in meinem Leben, da ging es mir auch so.
Mir fehlten Anregungen zum Glücklichsein, ich hatte keine interessanten Begegnungen auf dem Weg zur Arbeit oder sogar im Arbeitsteam. Mir fehlte mein gewohntes soziales Umfeld, welches ich für eine Beziehung weit hinter mir gelassen hatte. Ich konnte mich nicht einleben an dem Ort, den ich doch bewusst und freiwillig für mein weiteres Leben gewählt hatte.

 

Wenns rappelt und zappelt im Darm. Morbus Crohn und der Alltag.

Lesezeit: 4 Minuten

Nunja. Über Erkrankungen schreiben, ist wohl immer ein wenig delikat.
Wer will sowas schon lesen?
Die Betroffenen wissen meistens selber, wie es ist und die gesunden Leute wollen sich wahrscheinlich nicht damit befassen.
Das ist doch auch verständlich!
Was mir nur immer so auffällt, ist: “Ich sehe nicht krank aus, also wird es wohl auch nicht so schlimm sein.”
Leider ist es das eben doch.

 

Projekt Schrebergarten. Die Liebe zur Natur.

Lesezeit: 3 Minuten

Wir vier – also Mann, Kind, Hund und meine Wenigkeit – haben einen Schrebergarten.
Ja genau, in so einem spießigen Kleingartenverein.
Der eigentlich gar nicht so spießig ist.
Bei uns steht ein kameradschaftliches Miteinander im Vordergrund, fast schon irgendwie demokratisch.
Das war nicht immer so und regte unsere Gemüter bis vor einem Jahr ziemlich auf.
Doch jetzt ist Ruhe eingekehrt.
Unsere Kleingartenanlage ist sehr ruhig gelegen, die Grundstücke fantastisch in Größe und Lage und wir sind ohnehin die ultimativen Anbau-Freaks, sodass wir damit absolut kein Problem haben.
Spätestens, wenn die ersten Radieschen hervorlugen, ist unsere Tochter jedesmal hellauf begeistert. Auch ins Erdbeerbeet sehen wir sie öfter verschwinden und nur die roten Hände erzählen vom heimlichen Erdbeerpflücken. 😉

 

Ohne Smartphone kein Instagram. Oder doch?

Lesezeit: 3 Minuten

Wer wie ich aus seinem Leben bloggt, ist natürlich instagramsüchtig.
Doch ich hatte vor drei Tagen das große Pech, dass mir das Display meines Smartphones zersplitterte, als es in der allgemeinen Familienhektik vom Gartentisch fiel. Aus die Maus, nix Instagram!
Auf dem PC lässt sich Instagram nicht so wirklich bedienen, vor allem können keine Bilder hochgeladen werden und auch verschiedene andere Funktionen fehlen!

 

Ich will so sein wie alle anderen, Mama

Lesezeit: 8 Minuten

Ich bin der geborene Optimist.
Nicht, dass ich jetzt nur rosa Wolken sehe, wo es eigentlich schwere Probleme gibt – so nicht, aber ich sehe immer einen Lösungsansatz.
Probleme sind da, um sie zu lösen, sagte früher unsere Deutschlehrerin und ich finde, sie hatte Recht.
Es gibt Herausforderungen, denen müssen wir uns stellen und können nicht flüchten oder den Kopf in den Sand stecken.
Doch manchmal habe ich in letzter Zeit das Gefühl, zu zerbrechen.
Es klingt komisch, ich habe wirklich sehr viele Dinge in meinem Leben (er-)tragen und das Allerbeste daraus gemacht.
Ich habe ein ganzes Land untergehen sehen, wie Tausende andere und mich auf ein völlig neues Schulsystem eingestellt.
Meine Lehrausbildung zur Glas-und Kerammalerin habe ich mit Bravour gemeistert, obwohl ich wegen eines Geschwürs im linken Auge ein Jahr pausieren musste.
Ich habe wieder sehen gelernt und dafür gekämpft, wieder Auto fahren zu dürfen. Da war ich zarte 20.
Weil Betriebe nicht gern gesundheitlich eingeschränkte Menschen beschäftigen woll(t)en, hatte ich nach der Ausbildung in der Kahla / Thüringen Porzellan GmbH keine Chance auf Übernahme und musste mich neu orientieren.
Das war 1998 und nur die Allerbesten wurden damals übernommen.
Ich besuchte die Fachoberschule zum Erwerb der Fachhochschulreife und ergatterte danach eine Umschulung zur Mediengestalterin. Irgendwie musste ja auch Miete gezahlt werden und ein bisschen was zu essen gekauft. 😉
Es waren so viele harte Zeiten dabei, vor allem finanziell, aber auch gesundheitlich und doch habe ich das alles geschafft.
Ihr ahnt wirklich nicht, wie sehr manchmal ein einziger Spruch einer Lehrerin dein ganzes Leben beeinflussen kann.
Als ich 2007 schwer an Morbus Crohn erkrankte und nach einer langwierigen Operation im künstlichen Koma lag, wurde ich obdach- und arbeitlos.
Durch meine liebe Familie, die mir beistand und mich auffing, habe ich auch jenen harten Schicksalsschlag überstanden, wie so eine Katze, die immer wieder auf die Pfoten fällt.
Aber dieser Satz meiner Tochter kürzlich – der traf mich in Mark und Bein.

 

Ich hänge irgendwie durch. Energie adé. Wie Deutschland seine Kinder behandelt.

Lesezeit: 4 Minuten

Seit Tagen fühle ich mich wie ausgesaugt. Es gehen mir vielleicht zu viele Gedanken durch den Kopf oder liegt es am wechselhaften Wetter?
Einmal Sonnenschein, dann wieder Stürme – so ähnlich geht es mir momentan auch.
Ich weiß nicht, wohin das führen soll, zumal es recht untypisch für mich ist.
Normalerweise bin ich der Fels in der Brandung. Ich weiss, wo ich stehe, kann mit meinen Kräften gut haushalten und bin meistens relaxt und gutgelaunt.
Doch vielleicht ist es an der Zeit sich irgendwie weiterzuentwickeln oder neue Prioritäten im Leben zu setzen.
Ich habe das Gefühl, zu viele Themen, die mich persönlich sehr mitnehmen, strömen auf mich ein.
Für so empfindsame und empathische Menschen wie mich war Abgrenzung von den Sorgen und Problemen in der Welt noch nie einfach. Doch ich habe es in gut 40 Jahren gelernt, wunderbar damit klarzukommen und meine Gabe als Geschenk zu sehen. Das hier geht mir jedoch trotzdem an die Nieren!

 

Zwei Tage für mein neues Theme Verbosa

Lesezeit: 3 Minuten

Ich hatte so viel geplant. Als Bloggerin, Mediengestalterin & Content Writerin arbeite ich von Zuhause aus und jeder glaubt, da ist nicht viel zu tun. Es wird nicht wirklich ernst genommen von der Außenwelt.
Doch alle, die selbst bloggen – vor allem beruflich, als Inluencer oder sogar Vlogger – wissen, dass wir Home-Office- Worker einen Plan brauchen und zwar einen richtig straffen.
Organisation ist alles, da führt kein Weg dran vorbei.
Bei mir sind die meisten dieser Pläne im Kopf, im Smartphone und hin und wieder auch ganz oldschool in meinem Nachdenk-Büchlein.
Konzepte zu schreiben, Recherche zu betreiben und natürlich auch das Ausformulieren von Texten ist kein Pappenstiel, sonst wäre es auch kaum eine lohnenswerte Tätigkeit.
Und dann ist da noch die Sache mit WordPress und der Webseite.

 

Die Sehnsucht nach Freiheit und Selbstbestimmung

Lesezeit: 2 Minuten

Ich habe einige Nächte schlecht geschlafen und komme einfach nicht dahinter, warum.
Im Grunde sind wir eine tolle kleine Familie 👪 mit einem wirklich guten Leben. Das ist etwas, was ich nach den vielen Strapazen durch meinen schweren Morbus Crohn besonders zu schätzen weiß.
Damals – nach plötzlichem Ausbruch der Erkrankung – war ich in einen Strudel von Sorgen, Kummer, Obdachlosigkeit und sozialen Abstieg geraten. Während ich im künstlichen Koma lag, verlor ich meine Wohnung, meinen Job und meine Fitness.