Kaffee deluxe. Mein Melitta Kaffee Test.

Irgendwann treibt es wahrscheinlich jeden Blogger auf Seiten mit Produkt-Tests. (Dieser Artikel enthält Werbung) Warum nicht einfach mal teilnehmen, dachte ich mir, als von erdbeelounge.de und mytest.de der ultimative “Melitta Kaffee des Jahres” zum Testen ausgerufen wurde.
Ich muss dazu sagen, dass wir hier leidenschaftlich gerne und viel Kaffee trinken, allerdings war die Marke Melitta bisher nicht mit dabei.
Ich bewarb mich einfach und sollte, wenn ich ausgewählt werde, fünf Probetüten feinstes Melitta-Pulver zugeschickt bekommen. Was soll ich sagen:

Der Tag der Komplimente. Wen hast du heute schon gelobt?

Noch nie etwas vom Tag der Komplimente gehört?
Dabei hören wir doch alle ein bisschen Lob ganz gerne?
Der Tag wurde 1998 von zwei amerikanischen Schauspielerinnen aus der Wiege gehoben und ist seitdem trotzdem nicht spektakulärer geworden. Ich zumindest kenne diesen besonderen Tag erst seit heute. Genauer gesagt seit einer guten Stunde.

Nachteilsausgleiche in Sachsen. Nur über den sonderpädagogischen Förderbedarf.

Eine sehr gute Schülerin kommt freudestrahlend nach Hause. Sie hat wieder eine Eins geschrieben, dieses Mal in Mathe. Es gab auch eine Zwei im Lesen. Keine Eins deshalb, weil sie zu leise gelesen hat. “Wenn du lauter liest, bekommst du sie” ermuntert sie die Lehrerin.
Unsere Maus ist damit zufrieden. Sie wurde von uns dazu ermuntert, ihr Bestmöglichstes zu geben und das tut sie. Sie flüstert mit drei Lehrerinnen und redet mit nahezu allen Erwachsenen in unserem privaten Umfeld. Auch mit ihrer Ergotherapeutin hat sie es schon längst geschafft zu sprechen.
Seit gut einem Jahr kämpft sich eine schlaue, sensible kleine Persönlichkeit durch den Schulalltag und ihr Leben.
Sie nickt und schüttelt den Kopf, wo sie es (noch) nicht schafft, zu antworten und meistens reagiert das Umfeld mit Verständnis.

Ich bin weder antideutsch noch rassistisch. Schubladendenken und Gewalt.

“Die Rechten vermummt und bewaffnet – und die Polizei steht daneben”, hiess es gestern auf Twitter. “In Sachsen ist das möglich. Ganz besonders in Wurzen. Die Stadt, die ihren Ruf als Nazi-Nest schon lange weg hat.”
“Die “Antifa” ist genauso vermummt”, tönt es von der Gegenseite.
“Sie hätten lieber die Sturmschäden mit beseitigen können, statt noch mehr Unruhe in die Stadt zu bringen”.
“Wir haben Angst”, sagen einige Anwohner.
“Die Flüchtlinge benehmen sich nicht. Sie pöbeln Leute beim Einkaufen an, randalieren und ziehen in Gruppen durch die Straßen. Dann prügeln Neonazis sich durch das Flüchtlingsheim und bald danach formiert sich die Antifa in Wurzen. Dazwischen noch der Sturm Friederike, der über Deutschland und auch durch Wurzen fegt und zahlreiche Schäden anrichtet. Es ist einfach nicht mehr zum Aushalten.”

Tschüss Facebook, hallo Twitter. Warum ich den Social-Media-Kanal gewechselt habe.

Eigentlich bin ich eine Uralt-Twitterin.
Soweit man das so nennen kann.
Seit 2009 zwitschere ich so durch die Gegend und habe – wie wahrscheinlich jeder andere Twitter-User – bei Null angefangen.
Damals hatte ich gerade einen kugelrunden Bauch, den ich vor mir her trug und konnte kaum noch sitzen.
Später bemutterte und umsorgte ich unseren Nachwuchs und nutzte die Mittagspausen für Twitter.
Da gab es ganz interessante Themen, die mich begeisterten, unter anderem das bedingungslose Grundeinkommen und eine Userin namens Susanne Wiest.
Doch wie es so ist, gerät manches in den Hintergrund, wenn du frischgebackene Mutter bist.