Schade, dass ihr weg seid! Die kollektive Biografie.

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Wir Ossis haben ja so eine ganz bestimmte kollektive Biografie.
Noch nie davon gehört?
Wenn du aus den neuen Bundesländern kommst, dann weisst du ganz sicher, wovon ich rede.
Zugegeben, ich habe den Begriff erfunden – die Definition ist also nicht wirklich fest.
Doch kollektive Biografie klingt irgendwie gut und es trifft ja auch den Kern.
Zumindest ansatzweise.

Unser Besuch in Karls Erdbeerdorf in Elstal bei Berlin

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Der achte Geburtstag unserer Tochter brachte uns auf die Idee, mit ihr in Karls Erlebnisdorf zu fahren.
Ihr wisst schon, die verrückte Erdbeerwelt gekoppelt mit viel Freizeitvergnügen für Kinder und ihre Freunde und Familien. Kennt ihr noch nicht?
Wir haben das erste Mal davon Wind bekommen, als wir an der Ostsee Urlaub gemacht haben – genauer gesagt auf Usedom.
Dort gibt es in Koserow ebenfalls ein Erdbeerdorf und das gefiel uns so gut, dass wir am liebsten gar nicht mehr darauf verzichten wollen.
Doch leider gibt es bei uns in Sachsen keinen solchen Hof, was wir ziemlich schade finden.
Gerade im Leipziger Land wäre doch noch jede Menge Kapazität für so einen tollen Freizeitpark!
Die Gegend um Machern hat ohnehin einen Bezug zur Erdbeere – hier wurde die “Ruhm von Machern” um 1902 gezüchtet, die Erdbeere der Erdbeeren 😉

Ich bin weder antideutsch noch rassistisch. Schubladendenken und Gewalt.

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“Die Rechten vermummt und bewaffnet – und die Polizei steht daneben”, hiess es gestern auf Twitter. “In Sachsen ist das möglich. Ganz besonders in Wurzen. Die Stadt, die ihren Ruf als Nazi-Nest schon lange weg hat.”
“Die “Antifa” ist genauso vermummt”, tönt es von der Gegenseite.
“Sie hätten lieber die Sturmschäden mit beseitigen können, statt noch mehr Unruhe in die Stadt zu bringen”.
“Wir haben Angst”, sagen einige Anwohner.
“Die Flüchtlinge benehmen sich nicht. Sie pöbeln Leute beim Einkaufen an, randalieren und ziehen in Gruppen durch die Straßen. Dann prügeln Neonazis sich durch das Flüchtlingsheim und bald danach formiert sich die Antifa in Wurzen. Dazwischen noch der Sturm Friederike, der über Deutschland und auch durch Wurzen fegt und zahlreiche Schäden anrichtet. Es ist einfach nicht mehr zum Aushalten.”