Mrs. Eastie – Königin des [ostdeutschen] Alltags
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Der Schlüssel

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Meine Gedichte

Der Schlüssel

 

In diesem Hauche von Lust und Leid

betrete ich voll Einsamkeit

der Traumgebilde schöne Welt

wo Sternenstaub vom Himmel fällt

königlich, in vollem Glanze

fordern sie mich auf zum Tanze

silber-schaurig-schöne Wesen

ich kanns in ihren Augen lesen

Oh wei, der Wirbel holt uns ein

schon bald werden wir nicht mehr sein.

Himmlisch leichte Melodien wiegen mich so sanft

in das Land der schlafenden Kinder

schneeweißes Glitzern, warmkalter Winter

und die hölzerne purpurne Truhe

steht auf dem Platze der inneren Ruhe

ein Knarren und uraltes Quietschen bedeutet

dass die goldene Glocke laut läutet

gefunden durchs Licht, dass das Dämmern bezwingt

die kleine Stimme so lieblich gar singt

woher? ach aus der Truhe von Samt

Flüstern und Raunen aus den Bäumen

du sollst im Leben nichts versäumen

Nun geh!- Ich geh! Ich hole ihn mir

den Schlüssel zu einer verborgenen Tür.

Gedicht anhören: (kein Anspruch auf Perfektion. Nur eine Idee umgesetzt)

[coffee]

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Über die Autorin:

Die Königin des [ostdeutschen] Alltags schreibt hier sozialkritisch, parteiunabhängig, humorvoll, nachdenklich zu sehr vielen Themen mit Blick auf den Alltag in den neuen Bundesländern und die Aufarbeitung der geschichtlichen Vergangenheit. Außerdem geht es um Morbus Crohn, selektiven Mutismus, Familienalltag, Lifestyle und Gesundheit, Kreatives und Querdenken.

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