Die Welt in unserer Zeit

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Manchmal kann man schon ins Sinnieren kommen über die Begrifflichkeiten von Freundschaft, Liebe, freiem Denken, Zusammenhalt.

Menschen gehören ja genauso zur Spezies Tier wie eben alle Tiere. Das sollte man vielleicht nicht vergessen. Wir sind sozusagen die Oberaffen und ob die Evolution da eine Glanzleistung hingelegt hat, bleibt abzuwarten.

Der Mensch ist an sich schon recht häßlich, zumindest habe ich manchmal den Eindruck, dass die Orang Utans, Schimpansen und Gorillas im Leipziger Zoo genau das denken, wenn sie uns durch eine große Scheibe beäugen.

Wir sind unproportional aufgebaut, können schlecht klettern, ja oft nicht einmal mehr schnell flüchten, aufgrund der allgemeinen Fettleibigkeit. ( Nein, das finde ich nicht diskriminierend, ich gehöre selber dazu)

Wir stopfen uns voll mit ungesunden Lebensmitteln, wirken so recht selbstzerstörerisch und so tun wir es auch mit unserem Lebensraum. Ich meine das Selbstzerstörerische.

In anderen Regionen dieser Erde lassen wir unsere eigene Spezies krank werden und verhungern, wir sind schon ganz besondere Tiere.

Wir haben ein uraltes Hirn, draufgesetzt ein neueres, können somit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft abstrahieren, gleichzeitig kämpfen wir mit unseren unbewussten tierischen Trieben.

Als Fluchtmittel haben wir uns rollende Kisten gebaut, wir sind gemeinschaftlich über andere Kisten vernetzt, und in wieder anderen Kisten voller unbekannter Bakterien halten wir unsere Nahrung frisch.

Polemik?

Nein- nur ein paar kurze oberflächliche Gedanken darüber, wie die Welt in unserer Zeit so funktioniert. Auch so ein Thema – die Oberflächlichkeit.

Alles wird schnelllebiger, wechselhaften – Flexibilität und Stress gehen mittlerweile Hand in Hand.

Und Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt und freies Denken? Eine Illusion? Vielleicht ja. Doch wenn es irgendwann Realität würde, wären wir Oberaffen einen Schritt weiter.

Mal sehen, wieviele tausend Jahre noch vergehen müssen, bis wir soweit sind, falls es uns und unsere Welt dann noch gibt.

Die Evolution spielt ja gern einmal ein paar Streiche.

asti

 

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1 comment

  1. Dass Du auf diese Weise denkst, zeigt doch, dass wir doch weit mehr entwickelt sind als Tiere. Und das wir so sind, wie wir sind, hat viel mit unserer Gesellschaft zu tun. Diese ist allerdings nicht nur die Summe aller Einzelmenschen sondern eine neue Qualität. Wir müssen sie verändern, damit wir nicht an anderen Orten der Welt die Menschen verhungern lassen. Genauso können wir durchaus unseren Lebensraum erhalten, nur steht dem unser wirtschaftliches System – Kapitalismus – entgegen.

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