Die Rolle der Frau. Wir sind kein Vieh.

Lesezeit: 5 Minuten Vielleicht ist die Überschrift etwas exzentrisch, mag sein. So ist das doch heute, jeder muss ein wenig übertreiben, sonst wird er nicht gehört… Ich bin in der letzten Zeit nur noch stille Beobachterin der vielen Geschehnisse in Deutschland, die uns oft fremd sind. So jedenfalls sagt es mir mein Gefühl – es ist meine Empfindung, dass sich hier viele Situationen explosionsartig aneinander reihen, bevor man überhaupt Luftholen kann. Bevor ich in Ruhe überlegen konnte, wie ich alle diese Gefühle in Worte packen könnte – eigentlich genau das einzigartige Talent eines Schreiberlings – ist die Zeit bereits wieder rasend an mir vorbeigegangen und das nächste Geschehnis steht auf dem Tagesplan. Dabei… Weiterlesen »Die Rolle der Frau. Wir sind kein Vieh.

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Das Jahrhundert der Angst

Lesezeit: 4 Minuten Die Neunziger waren unbeschreiblich aufregend. Jeder träumte von der großen Freiheit und vielen unbegrenzten Möglichkeiten. Wir Jugendlichen nahmen wahrscheinlich die Existenzängste der Eltern nicht wahr, denn uns stand die Welt offen. Nach der Herauslösung aus ideologischen Bildungsinhalten der zerfallenen DDR wurden wir Stück für Stück mit dem neuen Schulsystem vertraut und gingen unseren Weg. Halb Kind, halb Teenie fallen solche Umwälzungen nicht sehr schwer. Abgesehen von der Pubertät, die wahrscheinlich sehr viele von uns als ziemlich antiautoritär wahrnahmen, haben sich doch die meisten hinüber gerettet in die neue Welt. Niemand wusste, wohin der Weg führen würde, geschweige denn, welche Windungen und Kurven da noch vor allen lagen. Die Neunziger sind… Weiterlesen »Das Jahrhundert der Angst

Warten auf ein Zeichen

Lesezeit: 2 Minuten Das ist so einer der Tage, an denen man sich eigentlich freuen müsste Die Sonne scheint hell und warm, um nicht zu sagen, sie brennt vom Himmel herunter. Das was bleibt, ist, sich schnell in den Schatten zu flüchten und möglichst kein Auto zu fahren. Vor allem dann nicht, wenn sich die alte Blechdose auf seinem sonnigen Parkplätzchen aufgeheizt hat. Da löst schon der Gedanke, damit zu fahren, Schweißausbrüche aus. Die To-Do-Einkaufsliste ist im Geiste längst abgehakt. Gurke, Butter, Milch, Filtertüten, Wasser, Wurst. Keinen Grund gibt es, jetzt ins Auto zu steigen. Die Zeit ist prima zu nutzen, um einen Moment inne zu halten…dem fröhlichen Vogelgezwitscher zuzuhören…bis das nächste laute Brummen… Weiterlesen »Warten auf ein Zeichen

Sinnieren auf der Hollywoodschaukel

Lesezeit: 2 Minuten Was für ein Tag…Nach endlosen Diskussionen am frühen Morgen über dieses und jenes, was nicht zu ändern geht und uns als Paar und Familie trotzdem die Luft zum Atmen nimmt….uns lähmt…traurig macht… Nach diesen anstrengenden Morgenstunden also beschlossen wir, einkaufen zu fahren und uns danach im Garten zu erholen. Ein Weg aus den trüben Gedanken, dem Sumpf der lähmenden Schwere, hinein in eine Idylle mit Bienengesumm, flatternden Schmetterlingen und knallroten, reifen Erdbeeren. Wir brauchen noch Rindenmulch, fiel uns ein. Die Blumenrabatte steht in ihrer vollsten Blüte und so nach und nach verschwindet auch das Gras, was von der Wiese eigenmächtig die zarten Rosen und andere Blumen umwuchert hat. Das Rindenmulch… Weiterlesen »Sinnieren auf der Hollywoodschaukel

Mit einem Gruß vom Pavor nocturnus

Lesezeit: 3 Minuten Nächte sind ja bekanntlich dafür da,um sich zu erholen Das Schlafen ist eine wirklich schöne Sache, um den Körper wie von selbst in die Regeneration zu führen. Eine geniale Idee der Natur, wie ich finde. Dazu werden Psyche und Denkapparat gleich mit defragmentiert durch die Träume. Alles in allem genau das, was ich mir so wünsche, wenn ich abends todmüde ins Bett falle – schlafen und träumen und morgens frisch und munter aufwachen. Doch wenn es nachts um halb zwei plötzlich mörderisch schreit und weint, dann sitzt du im Bett und deine Tiefschlafphase ist beendet. Wahrscheinlich ist auch deine nächste Einschlafphase empfindlich gestört. Der Nachtschreck ist nicht gefährlich Wir kennen… Weiterlesen »Mit einem Gruß vom Pavor nocturnus

Essen wie Popeye. Ohne iih und bääh.

Lesezeit: 2 Minuten Ein wunderschöner Vormittag im Garten, doch leider mit einer unvorhergesehenen „Panne“. Denn der Kühlschrank in der Laube litt an gähnender Leere. Seit frühmorgens halb zehn haben wir an der Pergola gewerkelt. Irgendwann knurrt einem der Magen. Doch an das Mittagessen dachte in der Hektik der Morgenstunden keiner. Unser Kind schien unversöhnlich, bis die Idee der Ideen kam. Wir haben doch Spinat im Garten! Etwas irritiert schaute sich ein kleiner Entdeckergeist im Garten um und fragte in kindlicher Manier: „So ein Spinat wie aus dem Einkaufsmarkt?“ Auweia, dass erinnerte mich fast an die Geschichte der Stadtkinder mit der lila Kuh… Es bereitet Bauchschmerzen, dass so viele Kinder nicht wissen, wie wir… Weiterlesen »Essen wie Popeye. Ohne iih und bääh.

Deine Nähe

Lesezeit: < 1 Minute In deine Augen zu sehen und dabei deine Nähe zu fühlen ist immer mehr als ein Wunsch gewesen. Nun meine ich zu träumen wenn du mich berührst und ich wünsche mir nie mehr wach zu werden um dich und deine Zärtlichkeit nicht mehr zu verlieren © 2006 -2015 AS Text & Medien