Mit einem Gruß vom Pavor nocturnus

Lesezeit: 3 Minuten Nächte sind ja bekanntlich dafür da,um sich zu erholen Das Schlafen ist eine wirklich schöne Sache, um den Körper wie von selbst in die Regeneration zu führen. Eine geniale Idee der Natur, wie ich finde. Dazu werden Psyche und Denkapparat gleich mit defragmentiert durch die Träume. Alles in allem genau das, was ich mir so wünsche, wenn ich abends todmüde ins Bett falle – schlafen und träumen und morgens frisch und munter aufwachen. Doch wenn es nachts um halb zwei plötzlich mörderisch schreit und weint, dann sitzt du im Bett und deine Tiefschlafphase ist beendet. Wahrscheinlich ist auch deine nächste Einschlafphase empfindlich gestört. Der Nachtschreck ist nicht gefährlich Wir kennen …

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Essen wie Popeye. Ohne iih und bääh.

Lesezeit: 2 Minuten Ein wunderschöner Vormittag im Garten, doch leider mit einer unvorhergesehenen „Panne“. Denn der Kühlschrank in der Laube litt an gähnender Leere. Seit frühmorgens halb zehn haben wir an der Pergola gewerkelt. Irgendwann knurrt einem der Magen. Doch an das Mittagessen dachte in der Hektik der Morgenstunden keiner. Unser Kind schien unversöhnlich, bis die Idee der Ideen kam. Wir haben doch Spinat im Garten! Etwas irritiert schaute sich ein kleiner Entdeckergeist im Garten um und fragte in kindlicher Manier: „So ein Spinat wie aus dem Einkaufsmarkt?“ Auweia, dass erinnerte mich fast an die Geschichte der Stadtkinder mit der lila Kuh… Es bereitet Bauchschmerzen, dass so viele Kinder nicht wissen, wie wir …

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Deine Nähe

Lesezeit: 1 Minute In deine Augen zu sehen und dabei deine Nähe zu fühlen ist immer mehr als ein Wunsch gewesen. Nun meine ich zu träumen wenn du mich berührst und ich wünsche mir nie mehr wach zu werden um dich und deine Zärtlichkeit nicht mehr zu verlieren © 2006 -2015 AS Text & Medien  

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Was ich noch sagen wollte

Lesezeit: 2 Minuten Seit gestern ist etwas anders in meinem Leben Nach der furchtbaren Flugzeugkatastrophe am gestrigen Tag bin ich heute nicht mehr darauf aus, meinen Haushalt perfekt zu schmeißen, mein Kind konsequent zu erziehen oder meinen Mann wegen der herumliegenden Socken anzumeckern. Ich weiß, dass es geradezu abstrus klingt. Doch gestern war ich zutiefst schockiert und gelähmt, als ich davon erfuhr, dass eine deutsche Schulklasse nicht überlebt hat und auch zwei Opernsänger nicht. So viele andere, mir an und für sich vollkommen fremde Menschen sind ebenfalls tödlich verunglückt und das ging mir so nah, dass ich weinen musste. Wir verbringen unser Leben damit, irgendwie klargekommen, Geld zu verdienen, von einem Termin zum …

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Bloggen als Beruf

Lesezeit: 5 Minuten Fünf Gründe, weshalb Bloggen für viele dasselbe ist wie „Du bist doch zuhause!“ Immer wieder fragen mich Leute, was ich denn beruflich mache. Es gibt allerdings auch jene, die gar nicht erst fragen, sondern davon ausgehen, dass ich gar nicht arbeite. Dafür gibt es fünf Gründe: 1. Ich bringe früh meine Tochter in den Kindergarten, fahre danach wieder nach Hause und parke mein Auto vor dem Haus 2. Ich mache zwischen meinem Homeworking Kaffeepausen auf unserem Balkon. 3. Ich beziehe Erwerbsminderungsrente. Dass ich dabei zuverdienen darf, wissen die wenigsten. 4. Ich nehme brav alle Pakte von DPD, DHL und anderen diversen Lieferdiensten für Nachbarn an. 5. Ich wirke relaxt, schaufele …

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Ordnung ist das halbe Leben.

Lesezeit: 5 Minuten Unordnung ist meiner Ansicht nach nicht nur eine Frage der Erziehung, sondern des Charakters. Ich erinnere mich noch sehr genau daran, dass ich als kleines Mädchen meine Anziehsachen brav zusammengelegt habe und abends auf meinen Stuhl getan. Denn ich wollte früh lieber ein paar Minuten länger schlafen können und nicht die knappe Zeit damit verbringen, Klamotten zu suchen. Leider war das mit zwei Brüdern nicht sehr einfach. Der große meiner Brüder ging einen steilen Weg auf die Pubertät zu, der kleine interessierte sich mehr für sein warmes Milchfläschchen. Der Platzmangel vor Umbau des Hauses tat auch sein Übriges. Denn wer mit anderen auf engstem Raum zusammenlebt, der muss sich den …

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Unser Kind ist so traurig. Eltern am Limit.

Lesezeit: 3 Minuten Herbst 2013. Unsere Maus ist nun mittlerweile drei Monate im Kindergarten. Und es geht ihr damit einfach nicht gut. Wie ich in meinem ersten Beitrag schon schrieb, hatten wir ein paar Tage Eingewöhnung im Sommer mit harter Trennung nach einem Tag und stundenweiser Betreuung, die sich schmerzvoll eingebrannt hat in die Tiefe meines Herzens. Unser Kind weinte und schrie, als ich weggeschickt wurde und ich wollte das einfach alles nicht. Sie streckte ihre kleinen Ärmchen nach mir aus und wollte, dass ich sie begleite, bis sie sicher geworden ist in der fremden Umgebung. Doch die Erzieherin nahm sie mir einfach weg und ich redete meinem Kind immer wieder gut zu, …

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