Unser Kind ist so traurig. Eltern am Limit.

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Herbst 2013.
Unsere Maus ist nun mittlerweile drei Monate im Kindergarten. Und es geht ihr damit einfach nicht gut.
Wie ich in meinem ersten Beitrag schon schrieb, hatten wir ein paar Tage Eingewöhnung im Sommer mit harter Trennung nach einem Tag und stundenweiser Betreuung, die sich schmerzvoll eingebrannt hat in die Tiefe meines Herzens.
Unser Kind weinte und schrie, als ich weggeschickt wurde und ich wollte das einfach alles nicht.
Sie streckte ihre kleinen Ärmchen nach mir aus und wollte, dass ich sie begleite, bis sie sicher geworden ist in der fremden Umgebung.
Doch die Erzieherin nahm sie mir einfach weg und ich redete meinem Kind immer wieder gut zu, in der Annahme, das müsse so sein.
Ich wollte das Richtige tun, sie von mir abnabeln, sie “loslassen”, weil das gefordert wurde. Es täte ihrer Entwicklung gut, von der Mama weg zu sein, unter Kinder zu kommen – wegen der guten Sozialisierung, hieß es.
Bindungstheorie? Aber bitte, natürlich gilt das nur für Krippenkinder, die noch ganz klein sind. Das ist es etwas anderes mit der Eingewöhnung, aber doch nicht mehr im Kindergarten mit drei Jahren.

 
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