Projekt Schrebergarten. Die Liebe zur Natur.

 

Wir vier – also Mann, Kind, Hund und meine Wenigkeit – haben einen Schrebergarten.
Ja genau, in so einem spießigen Kleingartenverein.
Der eigentlich gar nicht so spießig ist.
Bei uns steht ein kameradschaftliches Miteinander im Vordergrund, fast schon irgendwie demokratisch.
Das war nicht immer so und regte unsere Gemüter bis vor einem Jahr ziemlich auf.
Doch jetzt ist Ruhe eingekehrt.
Unsere Kleingartenanlage ist sehr ruhig gelegen, die Grundstücke fantastisch in Größe und Lage und wir sind ohnehin die ultimativen Anbau-Freaks, sodass wir damit absolut kein Problem haben.
Spätestens, wenn die ersten Radieschen hervorlugen, ist unsere Tochter jedesmal hellauf begeistert. Auch ins Erdbeerbeet sehen wir sie öfter verschwinden und nur die roten Hände erzählen vom heimlichen Erdbeerpflücken. 😉

Projekt Schrebergarten

Als unsere Tochter vier war, entschieden wir uns für einen Garten, vorrangig, um einige Kartoffeln anzubauen, ein wenig zur Schlichtheit und Bescheidenheit im Einklang mit der Natur zurückzukommen und um endlich eigene Kirsch-Marmelade herstellen zu können. 😉
Gesagt, getan.
Es war ein verwilderter, vermüllter Garten – Die Laube außen ganz gut in Schuss, innen leider jahrelang gar nichts gemacht. Das Gartengrundstück verwachsen, ungepflegte Hecken, vermooste Wiese und nicht ein Beet.
Das sah nach jeder Menge Arbeit aus – hatte aber auch Selbstverwirklichungspotential.
Also begannen wir mühselig, Wiese umzugraben und daraus irgendwie Beete werden zu lassen.
Dann renovierten wir einen Raum in der Laube, bauten eine Pergola für die idyllische Sitzecke und versuchten uns im Gärtnern.

Und je öfter wir hinfuhren, desto mehr verwuchsen wir mit diesem Fleckchen Erde.
Es ist für uns ein kleines Gartenparadies, welches wir nicht mehr missen wollen.
So viel Erholung und Entspannung bekomme ich persönlich nirgendwo sonst.

 

 

Schuhe aus, Füße raus

Wir haben es uns angewöhnt, eine kleine Begehung zu machen, sobald wir angekommen sind. Das tut unendlich gut!
Ihr glaubt nicht, wieviele Nervenenden durch die Füße laufen. Das Kribbeln der Grashalme, die kühle Erde und die Steinwege, alles hat seinen Reiz und wir sind es mittlerweile gewohnt.
Barfuß laufen kann ich also jedem nur empfehlen, es regt alle Sinne an und soll für die Entwicklung der Kleinsten ohnehin sehr gut sein!

Die Laubenrenovierung voriges Jahr war ziemlich anstrengend, zumal es Geld und Zeit gekostet hat. Doch wir haben uns als Familie der Herausforderung gestellt und es zusammen geschafft.

Jetzt können wir mittlerweile richtig herumspazieren in unserem Garten, in unserer Sitzecke relaxen, nach Herzenslust anpflanzen, im Gewächshaus unsere eigenen Paprika ziehen, essen, zusammen spielen und Spaß haben, übernachten und ganz vieles mehr. Es ist ein tolles kleines idyllisches Gärtchen geworden und ich habe beschlossen, darüber zu bloggen.

Denn Spießergarten adé – der Kleingarten hat wirklich Zukunft!

Liebe Gartengrüße und bis bald beim “Projekt Schrebergarten”

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