Sonntagsessen: Leckeres Schweinegulasch leicht gemacht

 
Lesezeit: 3 Minuten

Bei uns gab es am Wochenende Wunschessen der Familie:
Schweinegulasch mit Knödeln und Rotkraut.

Die Knödel, ihr Lieben, sind bei uns immer nach böhmischer Art – dieses Mal jedoch gekauft.
Ich lege dafür ein Gitter in einen großen Topf, lasse Wasser darin heiß werden und die Knödelscheiben werden auf dem Gitter vom heißen Wasser ein bisschen zugedampft. Fünf Minuten reichen dafür, nur nicht vergessen, einen Deckel auf den Topf zu tun!

Das Rotkraut kommt aus unserem Tiefkühlfach.
Wir hatten jede Menge eigene Ernte und frieren dann immer mehrere Portionen ein, sodass ich euch gar nicht sagen kann, wie viel so eine Portion Rotkraut wiegt.
Egal, welches Rotkraut ihr nehmt, ich verrate euch kurz meine Tipps:
Zuerst dünste ich zwei kleingeschnittene Zwiebeln so reichlich zehn Minuten in Butter an, sie müssen dabei nicht braun werden. Dann kommt ein Esslöffel Zucker hinzu, der wird mit den Zwiebeln verrührt, bis er karamellisiert.
Dann schmeiße ich das Rotkraut in den Topf und gebe je 100 ml Apfelsaft, 100 ml Rotwein und 2 Esslöffel Apfelessig hinzu. Die Mengenangaben sind nur ein grober Richtwert, da ich eine intuitive Köchin bin 😉
Statt Apfelsaft kann auch einfach Wasser verwendet werden.
Ich selbst füge keine Äpfel hinzu und auch keine Gemüsebrühe, dafür ein bisschen Mehl. Das stäube ich über das Rotkraut und verrühre alles gut.
Dann wird gesalzen und gepfeffert nach Gefühl. Hinzu kommen eine Nelke und ein Lorbeerblatt.
Viele spicken das an die Zwiebel, aber ich werfe beides einfach so in den Topf und sammle es später wieder raus.
Statt einer ganzen Zimtstange gibt es bei mir nur ne Prise Zimtpulver aus der Gewürzdose in mein Rotkraut.
Dann lasse ich das Kraut ungefähr 40 Minuten garen. Es kommt auch darauf an, wie weich das Kraut werden soll.
Topfdeckel nicht vergessen und bitte mittlere Temperatur!

Das Schweinegulasch habe ich so zubereitet:
Für dieses Schweinegulasch habe ich mir direkt 500 Gramm abgepacktes Gulaschfleisch gekauft. Das reicht für circa vier Personen.
Selbstverständlich könnt ihr euch auch frisches Nackenfleisch holen. Übrigens nehmen viele auch halb Rind,halb Schwein oder sogar nur Rindfleisch.

Nun zurück zu meinem Gulaschrezept

Ich habe zwei Zwiebeln in feine Würfel geschnitten.
Das Gulaschfleisch kommt in einen großen Topf mit erhitztem Öl, wo ihr es ruhig scharf anbraten könnt.
In der Zeit würzt ihr es mit Salz und Pfeffer von allen Seiten und gebt die Zwiebelwürfel hinzu.
Das lasst ihr so ungefähr fünf Minuten brutzeln, kurz umrühren und danach kommt für nochmals fünf Minuten der Deckel auf den Topf. Danach nehme ich den Deckel nochmal ab und lasse die Flüssigkeit verkochen.
Zwei Esslöffel Tomatenmark und bei Bedarf zwei bis drei Teelöffel Paprikapulver lasse ich dann nochmals ungefähr fünf Minuten mit Fleisch und Zwiebeln mitrösten, drehe dann aber gleich auf mittlere Temperatur.
Jetzt rühre ich noch einen Esslöffel Mehl unter und nach zwei Minuten lösche ich alles mit Rotwein ab (ungefähr 150 ml)
Dazu kommt noch die Gemüsebrühe – auch ca. 150 ml. ( Ich bereite die Brühe in der Mikrowelle vor)
Das Ganze lasse ich dann mindestens ein einhalb Stunden vor sich hinköcheln bei mittlerer Hitze, so verkocht der Wein vollständig.
Ich schmecke das Gulasch nach Ende der Kochzeit hin noch mit Sahne ab ( die flüssige ‚Schlagsahne‘ aus dem Kühlregal) und gebe gegebenenfalls etwas Zucker dazu.
Voilá, fertig ist das Gericht.

Probiert es doch einfach mal aus, ist wirklich nicht schwer!
Viel Spaß beim Kochen!

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Kategorien Lieblingsrezepte

Die Königin des [ostdeutschen] Alltags schreibt hier sozialkritisch, parteiunabhängig, humorvoll, nachdenklich zu sehr vielen Themen mit Blick auf den Alltag in den neuen Bundesländern und die Aufarbeitung der geschichtlichen Vergangenheit. Außerdem geht es um Morbus Crohn, selektiven Mutismus, Familienalltag, Lifestyle und Gesundheit, Kreatives und Querdenken.

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