Die Sehnsucht nach Freiheit und Selbstbestimmung

Lesezeit: 2 Minuten

Ich habe einige Nächte schlecht geschlafen und komme einfach nicht dahinter, warum.
Im Grunde sind wir eine tolle kleine Familie 👪 mit einem wirklich guten Leben. Das ist etwas, was ich nach den vielen Strapazen durch meinen schweren Morbus Crohn besonders zu schätzen weiß.
Damals – nach plötzlichem Ausbruch der Erkrankung – war ich in einen Strudel von Sorgen, Kummer, Obdachlosigkeit und sozialen Abstieg geraten. Während ich im künstlichen Koma lag, verlor ich meine Wohnung, meinen Job und meine Fitness.

Sage mir, in welcher Klasse du bist. Enttäuschung im Ferienhort.

Lesezeit: 7 Minuten

Der Hort, in den unsere Tochter geht, ist wirklich bombastisch.
Es sind nette Hortner/innen dort, die sich liebevoll um die Kinder kümmern und alle wissen über den selektiven Mutismus unserer Tochter Bescheid.
Aus diesem Grund geht die Maus auch super gern in den Ferienhort.
Anders als viele andere Kinder müsste sie das nicht tun.
Ich bin selbstständige Mediengestalterin und Werbetexterin und habe ein Kleinunternehmen.
Dadurch, dass ich in Teilzeit von zuhause aus arbeite, kann unser Kind die Ferien genauso gut in ihrem Kinderzimmer genießen.
Doch sie geht freiwillig zu den Hortangeboten in den Ferien und freut sich jeden Tag sehr auf die Treffen mit ihren Freundinnen, auf die Aktivitäten und auf ihre Lieblingshortnerin.
Wenn da nicht ein Schatten auf ihrem Glück läge…
Ich habe mich dazu entschlossen, öffentlich darüber zu schreiben, denn wir können es nicht länger für uns behalten.
Es geht einfach nicht mehr allein zu tragen, wir müssen es teilen!
Wann hört das endlich auf???

Das Jahrhundert der Angst

Lesezeit: 5 Minuten

Die Neunziger waren unbeschreiblich aufregend.

Jeder träumte von der großen Freiheit und vielen unbegrenzten Möglichkeiten.
Wir Jugendlichen nahmen wahrscheinlich die Existenzängste der Eltern nicht wahr, denn uns stand die Welt offen.
Nach der Herauslösung aus ideologischen Bildungsinhalten der zerfallenen DDR wurden wir Stück für Stück mit dem neuen Schulsystem vertraut und gingen unseren Weg.
Halb Kind, halb Teenie fallen solche Umwälzungen nicht sehr schwer. Abgesehen von der Pubertät, die wahrscheinlich sehr viele von uns als ziemlich antiautoritär wahrnahmen, haben sich doch die meisten hinüber gerettet in die neue Welt.