Abendessen im Zollhaus Machern. Tochter-Mama-Zeit.

Es sind Sommerferien bei uns in Sachsen und Zeit zum Durchatmen für die Kinder.
So kommt es, dass unsere Mama-Tochter-Zeit diese Woche im Großen und Ganzen daraus besteht, die Seele baumeln zu lassen, baden zu gehen, im Garten zu relaxen, Gesellschaftsspiele zu spielen, Pokemons (Pocket Monsters) zu jagen oder einfach nur ein leckeres Eis essen zu gehen.
Wir sind ziemliche Eis-Fans, wie ihr sicher anhand meines Insta-Feeds schon mitbekommen habt.

Unser Besuch in Karls Erdbeerdorf in Elstal bei Berlin

Der achte Geburtstag unserer Tochter brachte uns auf die Idee, mit ihr in Karls Erlebnisdorf zu fahren.
Ihr wisst schon, die verrückte Erdbeerwelt gekoppelt mit viel Freizeitvergnügen für Kinder und ihre Freunde und Familien. Kennt ihr noch nicht?
Wir haben das erste Mal davon Wind bekommen, als wir an der Ostsee Urlaub gemacht haben – genauer gesagt auf Usedom.
Dort gibt es in Koserow ebenfalls ein Erdbeerdorf und das gefiel uns so gut, dass wir am liebsten gar nicht mehr darauf verzichten wollen.
Doch leider gibt es bei uns in Sachsen keinen solchen Hof, was wir ziemlich schade finden.
Gerade im Leipziger Land wäre doch noch jede Menge Kapazität für so einen tollen Freizeitpark!
Die Gegend um Machern hat ohnehin einen Bezug zur Erdbeere – hier wurde die “Ruhm von Machern” um 1902 gezüchtet, die Erdbeere der Erdbeeren 😉

Unser WGT ist dunkelbunt und historisch gewachsen

Von der schwarzen Szene in der DDR und den Anfängen des WGT

Sie hörten „Anne Clark”, „Sisters of Mercy” oder „Die Art”…
In der DDR war Gruftie-Sein nicht ganz so alltäglich und normal.

Das erste „offizielle” WGT fand dann nach der Wende 1992 statt, war aber nur so ne Friedhofsorgie 😉 Nein, Quatsch – es gab für 8 DM oder so „Das ICH” und „Goethes Erben” zu sehen und ein paar andere Bands. Der Eiskeller in Leipzig Connewitz war Veranstaltungsort.

Auf den Spuren der Koniks. Wilde Pferde im Burgenland-Kreis.

Dieses Wochenende hat uns mal wieder das Fernseh und die Sehnsucht nach unberührter Natur gepackt.
Auf der Suche nach einem Ausflugsziel in naturbelassene Gegenden fanden wir im Internet eine Seite, die über Wildpferde schrieb.
Das hat uns sofort fasziniert, weil diese Pferde nicht etwa irgendwo im Ausland zu finden sind, sondern in Sachsen-Anhalt, genauer gesagt im Burgenland eine Heimat gefunden haben.
Also machten wir uns spontan auf den Weg, packten uns etwas zu Essen und zu Trinken ein und schnappten Hund und Kind, um uns per Auto nach Balgstädt (in der Nähe von Naumburg) navigieren zu lassen.
Von diesem kleinen Ort aus wanderten wir auf den Rödel, einen Teil des Naturschutzgebietes “tote Täler” mit großen Trockenrasenflächen.
Es war einfach herrlich. Manchen ist die Gegend vielleicht auch bekannt durch den Orchideenpfad.
Doch wir wollten die Koniks besuchen. Gesagt, getan.

Kirschpflaumen und Maiskolben – ein Sommerspaziergang im Leipziger Land

Im Leipziger Land gibt es unberührte Natur, ausgedehnte Wälder, die zu langem Spaziergängen einladen, herrlich klare Seen und viel frische Luft.
Gestern haben wir in Posthausen eine wunderschöne Kischpflaumenallee entdeckt, gesäumt von vielen verschiedenen Wildpflaumenbäumen und haben natürlich das Naschen nicht sein lassen können.
Die Allee soll ein uralter Handelsweg der Germanen nach Brandis gewesen sein. Rechts und links von Maisfeldern eingeschlossen, kann man hier die Ruhe und die Harmonie der Natur geniessen.
Auf jeden Fall ein Ort, um seine Seele baumeln zu lassen und es zeigt sich einmal mehr, warum es so schön ist, im Leipziger Land zu leben.