Der richtige Weg der Erziehung. Wenn ich groß bin, werde ich wie du!

Lesezeit: 13 Minuten Ist es pädagogisch wertvoll, mit gewisser Führung zu erziehen oder sollten wir unsere Kinder in ihrer Entwicklung begleiten und sanft anleiten? Oder sind Kinder in vielen Dingen besser von der Natur ausgestattet, als wir glauben und entwickeln sich am besten, indem wir wenig eingreifen und vieles “sich entwickeln” lassen? Nie wurde über Kindererziehung so viel diskutiert wie heute. Oft wird über Medien das Bild transportiert, Kinder von heute seien ungezogen und kennen keinerlei Grenzen mehr. Die heutige Elternschaft sei desorientiert und selbst maßlos und brauche Hilfe, wie beispielsweise in der Kinderklinik des umstrittenen Films “Elternschule”. Kinder von heute hätten keinen Respekt, viele Störungen oder Krankheiten und die Eltern seien alles …

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Zwischen Trauer, Schweigen und Gewalt. Sachsen und der Osten.

Lesezeit: 11 Minuten Es sind ein paar Tage vergangen, seitdem in Chemnitz ein junger Familienvater im Streit mit einem Syrer und einem Iraker niedergestochen wurde und verstarb. Seitdem ist der Teufel los, sowohl in der Bevölkerung, als auch in den Medien und in der Politik bis hin zum Verfassungsschutz. Von den Social-Media-Kanälen im Netz ganz zu schweigen. Selbst das Ausland sieht zu und jeder hat so seine Meinung. Ich selbst wohne schon über fünfzehn Jahre in Sachsen, war zwischendurch auch mal in Sachsen-Anhalt und Brandenburg, kenne jedoch die sächsische Region und überhaupt die neuen Bundesländer von Klein auf. Das kommt einmal daher, dass der ehemalige Bezirk Cottbus aus DDR-Zeiten an den ehemaligen Bezirk …

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Die Lüge der Emanzipation. Von innerer Freiheit und Rollenklischees.

Lesezeit: 9 Minuten Es ist am späten Nachmittag um vier. Ein kleines Mädchen wartet auf ihren großen Bruder oder ihre Mami. Es kommt immer einer von beiden, um sie abzuholen. Endlich ist es soweit. Seit früh halb sieben ist sie nun bereits im Kindergarten. Die Mama kann nichts dafür, denn sie arbeitet Vollzeit und ist mit zwei Kindern alleinerziehend. Der geliebte Bruder ist 13 Jahre alt und sehr verantwortungsbewusst. Er holt sein Schwesterchen vom Kindergarten ab, geht mit ihr nach Hause und macht dann seine Hausaufgaben, während sie im Kinderzimmer spielt. Die Mama muss heute noch Versicherungen kassieren gehen, aber erst abends. So bleibt nur noch wenig Zeit für alle drei zusammen… Diese …

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Agitation im Wandel der Zeit

Lesezeit: 6 Minuten In der DDR gab es an den Schulen die Position des Agitators für Politinformation Somit waren einer oder auch mehrere Schüler jeder Klasse dafür zuständig, durch Wandzeitungen und die politische Kommunikation über die in den staatlichen Medien publizierte und scheinbar öffentlich herrschende Meinung zu informieren und frühzeitig meinungsbildend im Sinne des Regimes auf das Klassenkollektiv einzuwirken. (Quelle: Wikipedia) So ein Agitator war ich auch in der 4. Klasse und somit Mitglied im Gruppenrat. Dieser bestand außer dem Agitator aus einem Gruppenratsvorsitzenden, einem stellvertretenden Gruppenratsvorsitzenden, einem Schriftführer, einem Kassierer, einem Wandzeitungsredakteur und einem Freundschaftsratsmitglied. Der Eintritt in die Pionierorganisation war nicht freiwillig In dieser leicht militant angehauchten Jung- und Thälmannpionierorganisation waren …

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Zersetzung der Seele – die operative Psychologie in der DDR

Lesezeit: 5 Minuten Die DDR und „ihre“ Maßnahmen gegen mündige Bürger Weshalb ich „ihre“ in Anführungszeichen gesetzt habe? Nun, bevor ich wieder Öl ins Feuer gieße und unsinnige Diskussionen über Ossis und Wessis entfache, ist es mir doch lieber, gleich auf eine gewisse Differenzierung von „Alltag in der DDR“ und „politischer Diktatur in der DDR“ vorzunehmen. An und für sich setze ich das bei meiner Stammleserschaft ohnehin voraus, dass ihr nicht alles in schwarz oder weiß, gut oder böse, rechts oder links einteilt und dem Schubladendenken nicht verfallt. Alle anderen Leser bitte ich gleich vorweg, nicht immer nur die eine Seite der Medaille zu betrachten, sondern sich einen Überblick zu verschaffen – über …

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Gibt es eine ostdeutsche Mentalität?

Lesezeit: 5 Minuten … Über 40 Prozent der Menschen in den neuen Bundesländern halten Wessis für arrogant, gierig und oberflächlich; 25 Prozent der Westdeutschen finden Ossis misstrauisch, unzufrieden, ängstlich. Gegenseitige Vorurteile sind demnach noch immer weit verbreitet. Auch in der Arbeitswelt sind die Unterschiede groß. Die Führungsetagen werden überwiegend von Westdeutschen bevölkert, die ostdeutsche Mentalität vertrage sich damit kaum, meint Buchautor Hans-Joachim Maaz. Mit „Die narzisstische Gesellschaft“ hat Maaz 2012 ein Psychogramm der Bundesrepublik verfasst … Quelle: spiegel.de Ich wollte es genau wissen und habe mich um gehört. Hier und da, überall. Denn so einfach wie da oben beschrieben, ist es nicht. Wer sagt uns denn, was ein „Ossi“ ist und was ein …

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