Kommentar zum Film Elternschule. Teil 1. Meine spontan hängengebliebenen Eindrücke.

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Es gibt momentan heftige Diskussionen über den aktuellen Kinofilm „Elternschule“ – die sozialen Netzwerke sind voll davon. Seitdem der Trailer als Vorschau auf den Film öffentlich bekannt wurde, ist die Aufregung groß.
Ich nehme an, dass alle, die gerade hier lesen, den Trailer schon gesehen haben, sodass ich euch nunmehr meine eigenen Eindrücke zum gesamten Film wiedergeben möchte.
Normalerweise mache ich mir viele Notizen oder nehme einzelne Zitate auch auf. In diesem Fall bin ich an die Sache anders herangegangen: Ich habe alles auf mich wirken lassen und mir fast 24 Stunden Zeit genommen, um das gestern empfundene Gefühl und die vielen Gedanken nach Verlassen des Kinos heute in Worte zu fassen.
Zuerst möchte ich tatsächlich von vier Kindern berichten, die mir ganz besonders im Gedächtnis hängen geblieben sind und bei denen ich heute alles noch genauso intensiv spüre wie gestern.
So nehme ich euch zuerst einmal mit in diese Sequenz:
Ich sehe eine saubere, gepflegte Kinderklinik, helle, große Fenster, einen verständnisvollen Arzt im weißen Kittel, der im Gespräch mit einer Mutter ist.
Es ist die Mutter von zwei ganz bezaubernden Töchtern, eine davon ist Anna.
Die gängigen Überschriften als Formulierungen aus Presse und Filmkritiken für die kleinen Patienten in dieser Klinik sind bewusst so gewählt, nur war bisher der Hintergrund ihrer Leidensgeschichten nicht wirklich bekannt. Das möchte ich jetzt ändern.

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