Ich hänge irgendwie durch. Energie adé. Wie Deutschland seine Kinder behandelt.

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Seit Tagen fĂĽhle ich mich wie ausgesaugt. Es gehen mir vielleicht zu viele Gedanken durch den Kopf oder liegt es am wechselhaften Wetter?
Einmal Sonnenschein, dann wieder StĂĽrme – so ähnlich geht es mir momentan auch.
Ich weiĂź nicht, wohin das fĂĽhren soll, zumal es recht untypisch fĂĽr mich ist.
Normalerweise bin ich der Fels in der Brandung. Ich weiss, wo ich stehe, kann mit meinen Kräften gut haushalten und bin meistens relaxt und gutgelaunt.
Doch vielleicht ist es an der Zeit sich irgendwie weiterzuentwickeln oder neue Prioritäten im Leben zu setzen.
Ich habe das Gefühl, zu viele Themen, die mich persönlich sehr mitnehmen, strömen auf mich ein.
FĂĽr so empfindsame und empathische Menschen wie mich war Abgrenzung von den Sorgen und Problemen in der Welt noch nie einfach. Doch ich habe es in gut 40 Jahren gelernt, wunderbar damit klarzukommen und meine Gabe als Geschenk zu sehen. Das hier geht mir jedoch trotzdem an die Nieren!

Söder und das Kruzifix. Religion im Fokus.

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Ja, ich weiĂź: Bayern ist katholisch.
Hier in den neuen Bundesländern kennen sich die meisten mit dem “Katholisch-Sein” nicht so aus.
Abgesehen davon, dass die meisten Gegenden hier protestantisch sind, gibt es bei uns auch jede Menge Konfessionslose.
Das ist nicht zuletzt der Zeit des Sozialismus geschuldet.
Ich selbst bin jedoch katholisch getauft. Meine Vorfahren mĂĽtterlicherseits stammen aus dem Eichsfeld, einem katholischen Fleckchen Ostdeutschland.
Genauer gesagt: DAS katholische Gebiet schlechthin in ThĂĽringen mit dem Heiligen Martin als Schutzpatron.
Zu DDR-Zeiten zelebrierte das katholische Eichsfeld seine Religionszugehörigkeit, wie ich es später nie wieder irgendwo erlebt habe.

Sind die Wahlen ein GlĂĽcksspiel? Bundestagswahl 2017

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Am Sonntag ist es soweit, Deutschland geht wählen.
Zumindest theoretisch. Vor kurzem musste ich etwas schmunzeln, als irgend jemand äußerte, er müsse am Wahlsonntag arbeiten, da könne er nicht wählen gehen.
Ich meine, es gibt ja Briefwahl. Nicht einmal das wissen manche Wähler. Oder es war nur eine Ausrede.
Doch was ist dabei, zu sagen, ich habe keine Lust, wählen zu gehen?
Ich wurde auch interviewt. Ăśber Twitter schrieb mich der MDR an, ob ich nicht Lust hätte, bei dem Projekt “Wahlzone Sachsen” mitzumachen.
Genau genommen schrieb mir jemand vom MDR Sachsen: