Zwischen Trauer, Schweigen und Gewalt. Sachsen und der Osten.

Lesezeit: 11 Minuten Es sind ein paar Tage vergangen, seitdem in Chemnitz ein junger Familienvater im Streit mit einem Syrer und einem Iraker niedergestochen wurde und verstarb. Seitdem ist der Teufel los, sowohl in der Bevölkerung, als auch in den Medien und in der Politik bis hin zum Verfassungsschutz. Von den Social-Media-Kanälen im Netz ganz zu schweigen. Selbst das Ausland sieht zu und jeder hat so seine Meinung. Ich selbst wohne schon über fünfzehn Jahre in Sachsen, war zwischendurch auch mal in Sachsen-Anhalt und Brandenburg, kenne jedoch die sächsische Region und überhaupt die neuen Bundesländer von Klein auf. Das kommt einmal daher, dass der ehemalige Bezirk Cottbus aus DDR-Zeiten an den ehemaligen Bezirk …

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Gedanken zu den Ausschreitungen in Chemnitz. Mir brummt der Kopf bei soviel Hass.

Lesezeit: 10 Minuten Sachsen ist in den Schlagzeilen und das nicht erst seit heute. Doch das nun Chemnitz betroffen ist – das macht mich betroffen, denn diese Stadt gilt als freundlich und offen, eine Bildungsstadt mit viel Kultur und bunter Vielfalt. In Chemnitz wurden immer CDU, LINKE und SPD im Kopf an Kopf Rennen gewählt, außer im vorigen Jahr, da wählten die Chemnitzer plötzlich CDU, LINKE und AfD. Warum, bleibt mir bis heute ein Rätsel. Das offenbar die SPD-Wähler irgendwo anders hingewandert sind, scheint mir klar zu sein – aber wieso hin zur AfD? Das Internet läuft gefühlt über, anders kann ich das nicht beschreiben. Journalisten berichten von Rechtsextremen, die in Chemnitz aufmarschiert …

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Sachsen, die Polizei, Pegida und Journalisten. Alles sehr angespannt.

Lesezeit: 4 Minuten Ich habe gestern ein Video gesehen, in dem einige Pegida-Teilnehmer zu sehen waren und dann plötzlich die Situation eskalierte. Ein Kollege von Frontal 21 hat die Gruppe von Leuten gefilmt, genau an dem Tag, als auch Bundeskanzlerin Merkel in Dresden war. Die wiederum hatte vorher in Neukirch in der Oberlausitz das Trumpf-Werk besucht, bevor sie dann in Dresden an der Sitzung der CDU-Landtags-Fraktion teilnahm. Da warteten schon Pfeifchöre der Pegida auf sie, denn die “Pegidianten” sind ja ziemlich gnadenlos, was die Bundeskanzlerin anbetrifft. Sie kritisieren nicht – nein, sie verurteilen sie wegen ihrer Flüchtlingspolitik seit 2015 und manche haben sich auch öffentlich dazu bekannt, sie am liebsten an den Galgen …

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Abendessen im Zollhaus Machern. Tochter-Mama-Zeit.

Lesezeit: 2 Minuten Es sind Sommerferien bei uns in Sachsen und Zeit zum Durchatmen für die Kinder. So kommt es, dass unsere Mama-Tochter-Zeit diese Woche im Großen und Ganzen daraus besteht, die Seele baumeln zu lassen, baden zu gehen, im Garten zu relaxen, Gesellschaftsspiele zu spielen, Pokemons (Pocket Monsters) zu jagen oder einfach nur ein leckeres Eis essen zu gehen. Wir sind ziemliche Eis-Fans, wie ihr sicher anhand meines Insta-Feeds schon mitbekommen habt. View this post on Instagram Solltet ihr irgendwann in Freiberg unterwegs sein, dann vergesst nicht, einen Abstecher nach Eula (Nossen) zu machen. Der Weg lohnt sich, denn dort gibt es das beste Eis der Welt 😍😍😍 #eula #eisgrafe #nossen #eisessen …

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Ich bin weder antideutsch noch rassistisch. Schubladendenken und Gewalt.

Lesezeit: 5 Minuten “Die Rechten vermummt und bewaffnet – und die Polizei steht daneben”, hiess es gestern auf Twitter. “In Sachsen ist das möglich. Ganz besonders in Wurzen. Die Stadt, die ihren Ruf als Nazi-Nest schon lange weg hat.” “Die “Antifa” ist genauso vermummt”, tönt es von der Gegenseite. “Sie hätten lieber die Sturmschäden mit beseitigen können, statt noch mehr Unruhe in die Stadt zu bringen”. “Wir haben Angst”, sagen einige Anwohner. “Die Flüchtlinge benehmen sich nicht. Sie pöbeln Leute beim Einkaufen an, randalieren und ziehen in Gruppen durch die Straßen. Dann prügeln Neonazis sich durch das Flüchtlingsheim und bald danach formiert sich die Antifa in Wurzen. Dazwischen noch der Sturm Friederike, der …

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Sind die Wahlen ein Glücksspiel? Bundestagswahl 2017

Lesezeit: 6 Minuten Am Sonntag ist es soweit, Deutschland geht wählen. Zumindest theoretisch. Vor kurzem musste ich etwas schmunzeln, als irgend jemand äußerte, er müsse am Wahlsonntag arbeiten, da könne er nicht wählen gehen. Ich meine, es gibt ja Briefwahl. Nicht einmal das wissen manche Wähler. Oder es war nur eine Ausrede. Doch was ist dabei, zu sagen, ich habe keine Lust, wählen zu gehen? Ich wurde auch interviewt. Über Twitter schrieb mich der MDR an, ob ich nicht Lust hätte, bei dem Projekt “Wahlzone Sachsen” mitzumachen. Genau genommen schrieb mir jemand vom MDR Sachsen: “Hast du eine Telefonnummer für uns? Wir würden gern mit dir für unser Blog sprechen” Und so kam …

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