Unser Besuch in Karls Erdbeerdorf in Elstal bei Berlin

 
Lesezeit: 4 Minuten

Der achte Geburtstag unserer Tochter brachte uns auf die Idee, mit ihr in Karls Erlebnisdorf zu fahren.
Ihr wisst schon, die verrückte Erdbeerwelt gekoppelt mit viel Freizeitvergnügen für Kinder und ihre Freunde und Familien. Kennt ihr noch nicht?
Wir haben das erste Mal davon Wind bekommen, als wir an der Ostsee Urlaub gemacht haben – genauer gesagt auf Usedom.
Dort gibt es in Koserow ebenfalls ein Erdbeerdorf und das gefiel uns so gut, dass wir am liebsten gar nicht mehr darauf verzichten wollen.
Doch leider gibt es bei uns in Sachsen keinen solchen Hof, was wir ziemlich schade finden.
Gerade im Leipziger Land wäre doch noch jede Menge Kapazität für so einen tollen Freizeitpark!
Die Gegend um Machern hat ohnehin einen Bezug zur Erdbeere – hier wurde die “Ruhm von Machern” um 1902 gezüchtet, die Erdbeere der Erdbeeren 😉

Also ab ins Land Brandenburg – genauer gesagt Elstal bei Berlin

Das Erdbeerdorf liegt direkt an der B5, hinter Spandau, ca. 30 Minuten Fahrzeit von Berlin.
(Karls Erlebnis-Dorf, Zur Döberitzer Heide 1, 14641 Elstal, Tel.: 033 234 / 243 030.)
Von uns aus dauerte die Fahrt ein wenig länger. Wir standen aufgrund etlicher Baustellen zweimal in einem Stau und waren froh, als wir endlich den Parkplatz vor dem Erdbeerdorf erreicht hatten.

Unser Hund war genauso froh wie wir, endlich aus dem Auto springen zu können. Alle Erdbeerdörfer sind absolut hundefreundlich und das gefällt uns natürlich besonders gut!

Freizeitattraktionen für die ganze Familie – Eintritt frei!

Koserow hatte uns im Urlaub so super gefallen, dass unser Kind richtig jubelte, als sie auf der Autobahn das Schild sah “Karls Erlebnisdorf”. Sie wusste bis dahin gar nicht, wohin es geht. Eine Geburtstagsüberraschung vom Feinsten!
Das Schönste daran: Der Eintritt ist frei und sehr viele Attraktionen können kostenlos genutzt werden .
Hier gibt es einen Überblick über alle Attraktionen.

Dazu zählen auf jeden Fall die Kartoffelsack-Rutsche, die verschiedenen Kletteranlagen und Hüpfburgen als auch der Besuch des Streichelgeheges. Sehr lustig fanden wir außerdem das Drahtesel-Hopping. Diese Fahrräder haben es in sich, denn sie sind schlichtweg verrückt 😉

Kartoffelwelt und Achterbahn

Die Fahrt mit der K 2, einer lustigen Achterbahn, muss zwar bezahlt werden, aber das ist seinen Spaß wirklich wert. Für das Geburtstagskind war es jedenfalls das ganz große Highlight. Kaum eingestiegen, rollten die Holzloren auch schon los und es hat meinen zwei Schätzen richtig Spaß gemacht. Einzig die Hitze und die lange Wartezeit hielten beide davon ab, noch einmal zu fahren.
Die Gastronomie war wie immer spitzenmäßig. Frische Waffeln mit leckerer Erdbeergrütze und Vanillesoße, ein absoluter Traum. Auch die Erdbeerbrause hat es uns angetan. Wir fühlen uns dort jedes Mal sehr wohl, es schmeckt einfach super lecker und ist gemütlich eingerichtet.
Es gibt natürlich auch herzhafte Gerichte und das relativ erschwinglich, wenn man bedenkt, dass sich das Konzept auch finanziell so trägt.

Die Idee, eine Kartoffelwelt aufzubauen – einfach weil es zur Region des Havellandes sehr gut passt – finde ich ja absolut genial. Mir kommt da die Idee, auch andere landwirtschaftliche Produkte in das Konzept mit einzubeziehen, wie Spargel oder Tomaten.
Wer weiß, was daraus noch wachsen kann!

Ein rundum gelungener Tag!

Wer jetzt Lust bekommen hat, kann sich gerne auch auf der Webseite von Karls Erdbeerwelt umschauen.

Wir sind dann noch ein bisschen herumgeschlendert und unser Kind hat das Bienendiplom gemacht, was wir ziemlich interessant fanden. Bienen sind sehr wichtig für uns Menschen und mittlerweile nimmt das Bienensterben viel zu große Ausmaße an. Aus diesem Grund waren wir doppelt begeistert, dass so eine tolle Bienenabteilung im Erdbeerdorf Elstal entstanden ist. Für die Kinder gibt es einen Fragebogen und wer alles richtig beantwortet, erhält eine kleine Überraschung.

Schlussendlich gings noch Shoppen, dafür braucht ihr aber dann das nötige Kleingeld!
Es gibt rund ums Dorfleben und natürlich Erdbeeren so ziemlich alles, was das Herz begehrt!
Wir lieben den Erdbeerwein und den Erdbeersenf (den fanden wir allerdings in Elstal nicht, dafür Erdbeerketchup), es gibt aber auch noch jede Menge anderer toller Sachen, wie Brotaufstriche, Säfte, Dekorationsartikel, Spielzeug und vieles mehr!
Wir nehmen uns auf jeden Fall immer die Bonbons aus der Manufaktur mit. Wer zur richtigen Zeit in der Verkaufshalle ist, kann sich die Bonbonproduktion anschauen für einen halbe Stunde.
In Elstal gibt es auch eine Kartoffelchips-Produktion, aber es waren rund 32 ° C heute und ich gestehe ehrlich, wir sind völlig kaputt ins Auto gestiegen, sodass ich euch darüber nicht viel berichten kann.
Dieser Beitrag hier ist übrigens keine Werbung, sondern eine Empfehlung als Ausflugsziel ohne Sponsoring von Karls Erdbeerdorf.
Euch wünsche ich ganz viel Spaß, falls ihr euch entscheidet, auch ins Havelland zu fahren! Vielleicht habt ihr ja ein Geburtstagskind, das überrascht werden will!

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