Wenn die Technik streikt. Smartphone, Laptop und das Lied vom Tod.

 
Lesezeit: 3 Minuten

Ein bisschen übertrieben ist sie ja, die Überschrift, denkt ihr jetzt vielleicht.
Allerdings passieren mir eben Dinge, die gefühlt nur mir passieren.
Dazu gehört, dass Montag frühmorgens das Smartphone vom Ladekabel rutscht und auf das Laminat knallt. Sprung im Display, nicht mehr bedienbar.
Dann will ich meinen Laptop starten und muss feststellen, dass auch da absolut nichts geht.
Das ist wirklich wie verhext.

Mein geliebtes altes Smartphone ist mein Arbeitsplatz

Ich habe ein ausgedientes Sony Xperia Z1 schon seit 2014, welches damals schlechthin das “Flagschiff” von Sony war. Es wurde mehr und mehr zu meinem Arbeitsplatz. Wie manche vielleicht wissen, bin ich als selbstständige Mediengestalterin für Bild und Ton beruflich unterwegs. (Mehr zu meinem vollständigen beruflichen Profil könnt ihr hier nachlesen) Ich schreibe unter anderem für Unternehmen und Privatpersonen Werbetexte, verfasse jedoch auch Pressemitteilungen und recherchiere für Tageszeitungen Hintergründe. Mein Arbeitsbereich ist sehr vielfältig und beschränkt sich nicht nur auf meinen hiesigen Blog.
Alles in allem benötige ich ein leistungsfähiges Smartphone. Es muss am besten alles gut können, schnell sein, tolle Bilder schießen und viel Speicher besitzen.
Wir Medienfuzzis brauchen außerdem eine gute Vernetzung, denn Austausch ist das A und O. Deshalb sind die Apps nicht gerade klein. Ein Diktiergerät gehört auch dazu, ebenso wie Google Docs oder Evernote.
Deshalb kann so ein Sprung im Display schon ein kleiner (oder großer) Weltuntergang sein.

Von Prepaid zu Vertrag

Ich habe mich nun entschieden, einen Handyvertrag abzuschließen, denn nachdem mein altes Sony schon drei neue Displays von meinem handwerklich sehr geschickten Mann heraufgebastelt bekam, erscheint es mir nicht sinnvoll, die Prozedur noch einmal zu wiederholen. Das letzte Display kam vor gut einem Monat per Post an und irgendwann wird es ja auch Zeit für etwas Neues. So habe ich mich nun für ein Huawei Mate 10 Lite entschieden, vorrangig wegen der Kamerafunktionen, aber auch das Preis-/Leistungsverhältnis hat mich überzeugt und ich hoffe, dass es sehr schnell lieferbar ist. Am allerliebsten wäre mir eine Rufnummernmitnahme vom ehemaligen Callya-Prepaid zu Vodafone-Vertrag.
Ich hoffe inständig, dass diese Entscheidung die Richtige ist und ich es später nicht bereue.
Bis dahin werde ich wohl ohne Smartphone auskommen müssen und meinen Instagram-Account nur noch mit Bildern der Digicam oder Spiegelreflexkamera füttern können. Der Nachteil ist, dass das Hochladen und Teilen der Fotos in die soziale Netzwerke natürlich sehr viel länger dauert. Die treuen Follower werden da hoffentlich ein Nachsehen haben.

Mein Laptop und Windows 10

Mein RETEQ ProBook 6450b von Hewlett Packard ist auch schon ein wenig in die Jahre gekommen. Trotzdem leistet es noch gute Dienste, gerade zum Schreiben von Texten reicht so ein Teil natürlich voll aus. Die Bildbearbeitung findet allerdings nach wie vor am Rechner statt. Smarti, Laptop und Rechner sind miteinander im Heimnetz verbunden, was vor allem sehr wichtig für das Hin – und Herschieben von Daten und Fotos ist.
Gerade Bild-in-Text-Beschreibungen benötigen verschiedene Programme. Außerdem verträgt sich mein RETEQ nicht so besonders mit dem Adobe Photoshop (aus der Creative Cloud). Es ist aber sowieso nicht empfehlenswert, am Laptop Bildbearbeitung zu betreiben.
Jedenfalls hat sich mein Laptop zum Montagmorgen irgendwie vorgenommen, es dem alten Smartphone nachzumachen und in Gerätestreik zu treten. Irgendeine Systemdatei zum Starten von Windows 10 funktionierte nicht mehr richtig und so musste mein Mann alles komplett zurücksetzen, wenigstens durfte ich meine gespeicherten Daten behalten.
Trotzdem ein zeitaufwendiges Unterfangen. Scheinbar hat es mir das alte Dingens etwas übel genommen, dass es über Nacht nicht wirklich ausgeschaltet war.
So richtig Sinn ergibt das auch nicht – ich weiss – aber eine andere Erklärung habe ich momentan nicht parat. 🙂

Technikfreie Zeit

Bis nun irgendwann das neue Smartphone eintrifft, wird wohl noch etwas Zeit vergehen und ich habe mir dementsprechend ein wenig Urlaub verordnet. Bei dem schönen Wetter fällt mir das auch gar nicht schwer.
Heute und morgen werde ich noch meine zwei Aufträge beenden, denn das Geld können wir sehr gut gebrauchen und dann nutze ich meine freie Zeit für unseren Garten – so ganz ohne Technik um mich herum.

Ihr glaubt überhaupt nicht, wie gut das tun kann.
Euch wünsche ich weiterhin viel Spaß im Netz,

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