Wenn es einen Gott gibt, sind wir alle ein Teil von ihm. Frieden auf der Welt.

 
Lesezeit: 3 Minuten

Die letzten Wochen und Monate lag mir schon ein Thema auf der Seele, doch fehlten mir die Worte zum Beschreiben.
Nun glaube ich, nach etlichen mehr oder weniger schlaflosen Nächten, einen Weg gefunden zu haben, meine Gedanken mit euch zu teilen und glaubhaft zu transportieren, was in mir vor sich geht.
Es liegt vielleicht an der Weihnachtszeit, die mich jedes Mal melancholisch werden lässt wie so viele Deutsche.
Wir bezeichnen es als Fest der Liebe und vielen Deutschen fällt ein, wie groß das Elend armer Menschen ist.
Es wird Geld gespendet oder irgendeine andere gute Tat vollbracht.

Ich selbst bin kein Christ.
Doch diese Zeit der Barmherzigkeit und Nächstenliebe steckt irgendwie an.
Für andere ist es die Zeit der größten Heuchelei und Lüge. Sie sind Skeptiker und wollen dieses traditionelle Weihnachtsfest am liebsten abschaffen.
Es hat keinen Wert für sie, denn sie empfinden die Nächstenliebe als Illusion, um das schlechte Gewissen zu beruhigen. Der Welt geht es schließlich schlecht – und zwar das ganze Jahr!
Das kann ich zum Teil sogar nachempfinden.
Mir macht das Elend auf der ganzen Welt sehr zu schaffen!
Offenbar gibt es Menschen, die leiden, wenn sich Krieg, Hunger, Mord und Hass auf der Welt ausbreiten und ich gehöre zu genau diesen Menschen, die sich oft Gedanken machen nach einer Lösung diesen Unheils.

Gott und die Welt
Die Kirche bietet so einige Wege, ein guter Mensch zu werden und das gesamte christliche Glaubensbild ist so aufgebaut, auf Gott zu vertrauen. Jedoch auch die Muslime und Juden glauben an genau diesen Weg, wenn auch alle auf unterschiedliche Art. Gleich ist zumindest, dass es da jemanden gibt, der unser Tun beobachtet und irgendwie auch bewertet. Es gibt ein paar Regeln, nach denen die Gläubigen handeln sollten und am Ende des Lebens werden sie dafür belohnt.
So glaubt jeder an seinen Gott und dem folgt er wie einem Vater. Es gibt also mindestens drei solcher Väter für die Menschheit, die sich eigentlich ja untereinander kennen müssten und sich ehrlich gesagt schnellstens die Hand reichen sollten, damit wir hier auf unserem Planeten Frieden finden.
Mir wäre es jedoch noch viel lieber, wenn wir Menschen für uns die Verantwortung übernehmen würden und uns als das fühlen würden, was wir sind: Eine Spezies mit demselben Ursprung; denselben Vorfahren.
Sollte es so etwas wie Gott geben, dann ist er wir und wir er, dann ist es eine Kraft, die die Menschheit verbindet und wir alle sind Teil davon.

Sind alle Menschen gleich und von Grund auf gut?
Diese Frage umtreibt mich momentan. Es gibt stärkere, reichere,mächtigere Menschen als es andere sind. Wäre der Mensch von Grund auf gut, gäbe es diese Unterschiede nicht. Dann wären von Beginn an alle Ressourcen gerecht aufgeteilt worden, dann würde der Kommunismus funktionieren. Wir würden wie die alten Slawen früher ohne hierarchische Regeln demokratisch zusammenleben und uns einfach via der Naturvorräte das Überleben der Gemeinschaft sichern.
Doch wir bekämpfen uns untereinander auf dieser Welt lieber wegen verschiedenen Glaubens und verschiedener Hautfarbe. In Wahrheit liegt diesem mörderischen Hass Unmenschlichkeit zugrunde. Fanatismus, Machtsucht und Habgier machen aus uns Bestien ersten Grades.
Ich weiß nicht, ob es möglich ist, sich auf Gemeinsamkeiten zu besinnen. Wir haben alle einen Ursprung – das ist ja offensichtlich durch ähnlichen Körperbau und kognitive Fähigkeiten – und trotzdem sind wir nicht in der Lage, uns Gutes zu tun. Wie kommt das?
Außerdem zerstören wir Naturräume, die wir brauchen, um zu überleben.
Das ist schon viel schlimmer als Größenwahn.

Es ist selbstvernichtend.
Irgend etwas ist auf dieser Welt aus dem Ruder gelaufen und unter Umständen hilft sich die Natur mit einer richtig langen Eiszeit, damit endlich wieder Ruhe einkehrt.
Um in die Zukunft blicken zu können, benötigen wir wahrscheinlich ein vollkommen neues Gesellschaftssystem. Nicht nur in Deutschland oder Europa, sondern weltweit. Selbstverständlich nicht nur das, sondern auch eine vollkommen neue Art der Wirtschaft: Ressourcenschonend und nicht profitorientiert.
Die Natur zu verehren ist für mich sehr wichtig. Wir kommen aus ihr und wir können sie nicht einfach zerstören!

Wenn es Zeit für Veränderungen ist, dann definitiv jetzt.
Ob dabei der Gott der drei großen Religionen hilft, weiß ich nicht.
Zumindest schlummert eine große Veränderungskraft in der Menschheit.
Dazu müssen sich allerdings auch viele Personen mit ähnlichen Gedanken zusammenfinden.
Die gesamte Menschheit braucht ein umfassendes Verantwortungsbewusstsein – und das möglichst nicht nur in der Weihnachtszeit.

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