☆ Ich blogge, also bin ich. Die besten Geschichten schreibt das Leben ☆.

 
Lesezeit: 3 Minuten

Es ist mir in letzter Zeit aufgefallen, dass viele Personen um mich herum heftig mit sich hadern.
Obwohl grundverschieden, aus ganz anderem Millieu mit unterschiedlichen Charaktermerkmalen, haben sie doch eins gemeinsam: Sie fühlen sich unglücklich.
Das warf in mir die ernsthafte Frage auf, wonach wir alle im Leben eigentlich wirklich suchen und ob es einen Weg gibt, glücklich und erfolgreich zu sein.
Der Erwartungsdruck, viel Erfolg haben zu müssen, ist bei uns im Osten besonders hoch.
Durch die jahrzehntelangen ‘kollektiven’ Existenzängste wird hier sehr viel getan, um seine Schäfchen ins Trockene zu bringen und so glücklich wie möglich zu leben.
Ich möchte sogar provozierend behaupten, dass es DAS Lebensmotto schlechthin ist, anderen zu zeigen, was man “so drauf” hat – in einer Gegend wie hier bei uns in den neuen Bundesländern besonders stark ausgeprägt.
Denn wer es trotz widriger Umstände geschafft hat, sein Leben vielversprechend zu gestalten, der muss etwas auf dem Kasten haben, der muss fleißig und hart arbeitend sein – oder ein Betrüger.
Solche Prozesse laufen freilich unbewusst ab, sodass sich vielleicht nicht jeder sofort in meinen Worten wiedererkennt.
Selbstverständlich wird es auch Menschen geben, die eine andere Erfolgsmoral an den Tag legen und ihre Ellenbogen nicht in dem Maße ausfahren, um erfolgreich zu sein.
Mitunter ist das auch gar nicht notwendig. Es erfordert jedoch ein neues Denken!

Was ist Erfolg?
Um vielversprechende Wege einschlagen zu können, muss eins klar sein: Erfolg ist, seine ureigenen Ziele zu erreichen. Diesen Satz müssen wir uns erst einmal verinnerlichen.
Hast du eigene Ziele, die du erreichen willst?
Wie kannst und wirst du sie erreichen?
Ziele können dabei ganz unterschiedlich sein und sind nicht immer nur im “vielen Geld verdienen” verankert!
Dem einen ist es wichtig, viel reisen zu können, der andere möchte Veränderungen in der Gesellschaft erreichen und der nächste wünscht sich einen Whirlpool im Garten – die Ziele eines jeden Menschen sind so vielfältig und individuell wie wir Menschen selbst.
In welchem Maße du Erfolg hast, diese Ziele durchzusetzen, liegt ganz bei dir.
Du hast es in der Hand und solltest auch sofort heute damit beginnen, deine privaten Wünsche und Vorstellungen aufzuschreiben.
Danach kommt die Etappe deines Durchsetzungsvermögens, die manchmal erst erarbeitet und definiert werden muss und die mit deinen unbewussten inneren Glaubenssätzen sehr eng im Zusammenhang steht.

Was du brauchst: Durchsetzungsvermögen
Es gibt immer wieder Gegebenheiten im Alltag oder Beruf, wo manchen Menschen das Durchsetzungsvermögen fehlt.
Die Ideen, um eigene Ziele zu erreichen, sind zwar klasse, jedoch fehlt es komplett an den sogenannten ‘social skills’, um diese wahr werden zu lassen.
Egal, ob beruflich oder privat, Durchsetzungsvermögen und Willenskraft sind wichtig, um dass zu erreichen, was du erreichen möchtest.
Das geht auch ohne Ellenbogen!
Wir müssen und dürfen nicht gegeneinander arbeiten, um an unser Ziel zu kommen. Wir können uns genausogut Mitstreiter ins Boot holen, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen.
Das gilt für den (Ehe)Partner ebenso wie für die Kinder und Verwandten oder aber auch im Business-Bereich für die Kollegen, ja sogar den Chef! Doch wie soll so etwas gelingen?

Mut zur Veränderung
Wer glücklich leben will und sich dafür ein Ziel gesteckt hat, dem kann ich nur raten, sich nicht als Einzelkämpfer auf den Weg zu machen. Wir sind eine sehr soziale Spezies und erreichen auf dem Weg der Gemeinsamkeiten oft viel mehr.
Das Teamplay wird im Großen und Ganzen zu sehr außer Acht gelassen.
Also ist Umdenken wichtig und der Mut, querzudenken.
Aus alten Mustern auszubrechen, ist mitunter das Schwerste, was es gibt. Eins dieser Verhaltens- und Denkmuster ist, dass wir viel zu oft noch wettbewerbsorientiert denken und handeln.
Doch diese Zeiten sind bald vorbei, weil sich die Arbeitswelt verändert und die somit auch alle anderen Bereiche unseres Lebens.
In Zukunft wird es keine gestressten “Alpha-Tierchen” mehr geben, die auf Leistung pochen und das Kommando haben.
Vielmehr werden diese unflexiblen Hierarchien bald abgelöst von Gruppen, die sich aus Selbstmotivation zusammenfinden, weil sie ein gemeinsames Ziel haben. Dort wird dann für verschiedene Aufgaben neu ausgehandelt, wer was wann durchführt und gegebenenfalls leitet, je nach Fähigkeit.
Es ist also von großem Nutzen, sich jetzt schon damit vertraut zu machen, wie ein gesundes Miteinander funktionieren kann.
Zu oft wird in der heutigen Zeit Erfolg mit Karriere gleichgesetzt, doch nicht alle persönlichen Ziele haben immer damit zu tun, viel Geld zu verdienen!

Wo liegt dein ganz persönliches Glück?
Wenn es dir nicht gut geht, du unzufrieden oder sogar unglücklich bist, dann wird es Zeit dafür, dir mehr Wertschätzung entgegen zu bringen.
Das ist absolut nicht egoistisch, sondern wirklich wichtig. Tu anderen Gutes,jedoch vergiss nicht dich selbst!
Bevor du aber einschneidende Entscheidungen triffst, beantworte dir selbst die Frage ‘Wo liegt mein persönliches Glück? ‘
Nimm dir wirklich die Ruhe und die Zeit, um dieser Frage nachzugehen. Meistens kommt die Antwort nach ein paar Wochen.
Vielleicht kreuzen Leute deinen Weg, die dir guttun. Oder du bewirbst dich für einen neuen Job. Auf jeden Fall wird sich etwas in deinem Leben verändern.
Für andere zu funktionieren, tut dabei übrigens nicht so gut. Teamwork und Zusammenarbeit ist nicht gleichzusetzen mit der Motivation ‘Dazugehören’ zu wollen.

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Die Königin des [ostdeutschen] Alltags schreibt hier sozialkritisch, parteiunabhängig, humorvoll, nachdenklich zu sehr vielen Themen mit Blick auf den Alltag in den neuen Bundesländern und die Aufarbeitung der geschichtlichen Vergangenheit. Außerdem geht es um Morbus Crohn, selektiven Mutismus, Familienalltag, Lifestyle und Gesundheit, Kreatives und Querdenken.

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